Ketelaer mit Kindern aus Shenyang. Foto: Borussia Academie Shanghai
Marco Ketelaer ist nicht nur Direktor und Cheftrainer der Borussia Akademie Shanghai in Personalunion, sondern wirkt zudem quasi als Fußballbotschafter für die Borussia in Asien. Zuletzt machte der Mönchengladbacher Station in Shenyang im Nordosten Chinas.
Seit 2018 ist Borussia Mönchengladbach in China aktiv, um u.a. den Fußball dort nachhaltig zu prägen. Dahingehend setzt der Klub mit einer eigenen Tochterfirma vor Ort Entwicklungsprojekte um. Eines dieser Projekte führte nun Marco Ketelaer gemeinsam mit Martin Thiess, General Manager der Tochtergesellschaft, nach Shenyang (Liaoning Provinz).
Der Auftrag, fußballbegeisterten Kindern die Freude am Spiel zu vermitteln und den dort arbeitenden Trainern die Fohlenphilosophie näher zu bringen. Die Resonanz war überwältigend. Über 70 Kinder folgten dem Aufruf am dreitägigen Camp teilzunehmen. Viel Arbeit für den Deutschen Trainer, der aber als Unterstützung auf Trainer aus Shenyang zurückgreifen konnte.
Drei Tage lang trainierten die Kinder unter Anleitung von Ketelaer und Ihre Leidenschaft für den Fußball war spürbar. Die Trainer bekamen aus erster Hand einen Eindruck von der Trainingsphilosophie und waren sehr dankbar Einblicke gewährt zu bekommen. Ketelaer nutzte zu dem die Gelegenheit, allen die Borussia als Klub näher zu bringen und zu zeigen, wofür dieser steht. Er offerierte zu dem den Trainern gemeinsam mit ihm ausführlich über moderne Trainingsmethoden zu sprechen und neue Anregungen für ihre tägliche Arbeit zu bekommen.
Unterm Strich eine runde Sache, wie der Gladbacher bestätigte: „Während der Tage in Shenyang haben wir nicht nur das Feuer für die Faszination „Fußball“ entfachen können, sondern wir haben auch viele Sympathien für die Borussia gewonnen. Zugegeben, die drei Tage waren sehr anstrengend, aber wenn man sieht mit welcher Begeisterung alle dabei waren, überwiegt natürlich die Freude über das Gelingen des Programms. Es wird sicherlich nicht das letzte Mal gewesen sein, dass wir in Shenyang waren. Nun heißt es, entsprechend die Leute vor Ort weiterhin zu unterstützen und die Nachhaltigkeit zu gewährleisten.“
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