Archivfoto: Heiko van der Velden
Der SC Viersen-Rahser hatte in der Kreisliga A beim VfB Korschenbroich mehr als 80 Minuten einen Mann mehr auf dem Platz, musste sich am Ende aber mit einem 2:2 begnügen. Dabei gingen die Gäste zunächst in Führung, gerieten anschließend sogar in Rückstand und retteten erst kurz vor Schluss einen Punkt. Für Rahser war es ein Spiel, in dem deutlich mehr möglich gewesen wäre.
Die Partie wurde bereits in der Anfangsphase turbulent. Nach einer Rudelbildung sah Korschenbroichs Kyriakos Koutras in der siebten Minute die Rote Karte. Rahser nutzte die Überzahl zunächst: Dylan Nilgen köpfte in der zwölften Minute eine Vorlage von Noah Thimm zur Führung ein.
Doch die Führung hielt nicht lange. Joel Odusina traf in der 22. Minute zum Ausgleich. Korschenbroich blieb mutig und setzte Rahser weiter unter Druck. Kurz vor der Pause folgte der nächste Rückschlag für die Gäste: Noumouke Diabatè erzielte in der 45. Minute das 2:1 für den VfB.
Nach dem Seitenwechsel suchte Rahser den Ausgleich. Noah Thimm hatte in der 65. Minute eine große Chance, doch der Korschenbroicher Torwart lenkte seinen Abschluss an den Pfosten. In der 85. Minute fiel schließlich das 2:2: Mohamad Mustafa Shahin traf nach Vorarbeit von Tim Smeets.
In der achtminütigen Nachspielzeit war die Partie weiterhin offen. Beide Mannschaften suchten den Siegtreffer, doch Korschenbroich verteidigte den Punkt mit großem Einsatz. Rahser gelang es nicht mehr, die Partie noch für sich zu entscheiden.
Shahins Treffer sicherte den Gästen zumindest einen Punkt. Angesichts der frühen Roten Karte gegen Korschenbroich und der langen Überzahl dürfte Rahser mit dem Unentschieden dennoch hadern. Nach dem zwischenzeitlichen Rückstand reichte es nur noch zur späten Punkteteilung.
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