Der ASV Süchteln hat am achten Spieltag der Landesliga Niederrhein eine knappe Heimniederlage hinnehmen müssen. Gegen Rheinland Hamborn unterlag die Mannschaft von Trainer Volker Hansen mit 1:2 (1:1). Dabei war Süchteln über weite Strecken auf Augenhöhe mit dem Tabellenzweiten, am Ende fehlte jedoch das nötige Spielglück. Süchteln bleibt mit zehn Punkten auf dem neunten Tabellenplatz, während Rheinland Hamborn mit nun 18 Zählern Rang zwei festigt.
Die Gastgeber erwischten den besseren Start und hatten durch Leonit Popova früh zwei gute Möglichkeiten, selbst in Führung zu gehen. In beiden Situationen blieb der Süchtelner Angreifer jedoch im Eins-gegen-eins am Torhüter der Gäste hängen. Stattdessen schlug Rheinland Hamborn auf der anderen Seite zu. Nach 25 Minuten brachte Samet Sadiklar die Gäste mit 1:0 in Führung.
Süchteln ließ sich davon allerdings nicht beeindrucken und fand schnell die passende Antwort. Nach einer Ecke von Maurice Bock war Felipe Burkhardt zur Stelle und köpfte in der 31. Minute zum 1:1 ein. Mit diesem Ergebnis ging es auch in die Halbzeitpause.
„Wir haben gegen einen sehr guten Gegner ein intensives Landesliga-Spiel gesehen. Ein Unentschieden wäre für uns durchaus möglich gewesen. Am Ende war Rheinland Hamborn vielleicht den Tick besser, deshalb ist der Sieg auch nicht unverdient“, sagte Hansen nach der Partie. Seiner Mannschaft bescheinigte der Trainer dennoch einen starken Auftritt: „Wir haben alles reingeworfen und ein sehr gutes Spiel gemacht. Heute hat uns einfach das nötige Spielglück gefehlt.“
Nach dem Seitenwechsel blieb die Partie umkämpft. In der 58. Minute schlug Rheinland Hamborn erneut zu. Tunahan Yardimci traf zur 2:1-Führung der Gäste. Süchteln musste anschließend mehr riskieren und versuchte bis zum Schlusspfiff alles, um zumindest noch einen Punkt zu retten.
Hansen stellte in der Schlussphase auf eine offensivere 3-4-3-Formation um. Die Gastgeber kamen dadurch noch einmal zu Möglichkeiten. Unter anderem hatte Paul Fröding nach einem Freistoß eine gute Kopfballchance am langen Pfosten, der Ball ging jedoch knapp am Tor vorbei. Auch in der Nachspielzeit war Süchteln noch einmal gefährlich, der Ausgleich wollte aber nicht mehr fallen.
„Ich kann der Mannschaft überhaupt keinen Vorwurf machen. Wir haben einen enormen Aufwand betrieben und ein sehr gutes, intensives Spiel gezeigt“, betonte Hansen. Entscheidend sei letztlich gewesen, dass Rheinland Hamborn in den entscheidenden Situationen etwas abgeklärter agierte. „Es war eine enge Partie. Heute war das Glück einfach nicht auf unserer Seite.“
Trotz der Niederlage sieht Hansen keinen Grund, den Kopf hängen zu lassen. „Jetzt geht es darum, schnell wieder die Köpfe hochzunehmen.“ Der Trainer nimmt vor allem die Leistung aus der Partie mit.
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