SC St. Tönis gewinnt den 34. Brüggener Burgpokal um den Mellerud-Cup

Das Siegerteam des SC St. Tönis. Foto: Heiko van der Velden

Die VSF Amern haben bei der 34. Auflage des traditionellen Brüggener Burgpokals um den Mellerud-Cup für ein spannendes Finale gesorgt, was schlussendlich erst im Elfmeterschießen seinen Sieger fand. Mit 6:7 hatte der Landesligist gegen das klassenhöhere Team des SC St. Tönis das Nachsehen.

Der Start in die Partie begann verheißungsvoll für die Kehrberg-Elf. Bereits in der zweiten Minute brachte Luca Dorsch nach Zuspiel von Lamin Fuchs die Amerner mit 1:0 in Front. Mats Platen (33.) und Lennard Kaiser (45.+2) stellten den Spielstand mit ihren Toren dann allerdings auf den Kopf und sorgten so für eine 2:1-Pausenführung des Oberligisten, die nicht ganz unverdient war. Doch Amern steckte nicht auf, kam nach einer Kopfball-Verlängerung von Frederik Verlinden durch Vensan Klicic (83.) zum verdienten 2:2-Ausgleich, der seine Mannschaft damit ins Elfmeterschießen rettete. Hier war das Glück dann aufseiten der St. Töniser, nachdem Verlinden in Torwart Michael Sperling seinen Meister gefunden hatte. In der Vorrunde schalteten die Amerner u.a. Vorjahressieger SC Victoria Mennrath (4:2) aus. Im Halbfinale am Freitagabend gab es einen 4:2 -Erfolg über den SC Waldniel.

„Die zweite Halbzeit war richtig gut von uns. In der ersten Halbzeit profitieren wir von dem frühen Tor und verteidigen die Führung anschließend nur. Das geht gegen so eine Mannschaft wie St. Tönis nicht gut. Wir haben darüber in der Halbzeit dann gesprochen. In der zweiten Halbzeit waren wir die klar bessere Mannschaft. Das 2:2 nach 90 Minuten war verdient“, fasste Trainer Willi Kehrberg das Finale zusammen.

Den dritten Platz sicherte sich der SC Union Nettetal, nach dem 4:1-Pflichtsieg über dem Bezirksligist Waldniel. Der SCU musste sich im Halbfinale im Oberliga-Duell gegen den späteren Turniersieger aus St. Tönis deutlich mit 1:5 geschlagen geben. Gegen Waldniel ließen die Mannen von Trainer Andreas Schwan dann allerdings nichts anbrennen. Petar Popovic (4.), ein Doppelpack von Nico Zitzen (48., 52.) und Leo Stegner (76.) markierten die Tore für die Nettetaler. Für die Waldnieler traf Robin Hürckmans (67.) mit einem sehenswerten Treffer in den Winkel zum zwischenzeitlichen 1:3.

„Mit dem ersten Wochenende bin ich zufrieden. Am Freitag haben wir dann auch in der Höhe verdient gegen St. Tönis verloren. Diese Niederlage zwei Wochen vor Saisonstart sollte bei allen noch einmal die Sinne geschärft haben. Bis zum Saisonstart haben wir nun noch genug Arbeit vor uns, um als Team wieder dominanter und spritziger aufzutreten“, resümierte SCU-Coach Andreas Schwan.

Ein packendes Spiel lieferte sich Ausrichter TuRa Brüggen gegen den SC Victoria Mennrath um Platz fünf. Nachdem es in der regulären Spielzeit 5:5 zwischen beiden Mannschaften stand, setze sich Mennrath anschließend im Elfmeterschießen mit 11:10 durch. Nachdem Niklas Reimelt (16.) und Nils Bonsels (22.) zunächst für eine 2:0-Führung der Brüggener sorgten, wurde es in der Folge äußerst amüsant, zumindest für den neutralen Zuschauer. Tomi Alexandrov (35., 39.) sorgte mit einem Doppelschlag binnen kurzer Zeit für den 2:2-Pausenstand. Nach dem Seitenwechsel zog Brüggen durch die Tore von Bonsels (49.) und Kacper Ciupa (56.) zunächst mit zwei Toren davon. Ein Hattrick von Mennraths Paul Szymanski (57., 62., 73.) ließ dann den Landesligisten jubeln. Doch Ciupa (79.) hatte etwas gegen die Niederlage seines Teams, traf zum 5:5 in der regulären Spielzeit.

Etwas verstimmt zeigten sich die Brüggener in der Vorrunde über den SV Straelen, der anstatt mit der Ersten, lediglich mit einer aufgefüllten Bezirksliga-Mannschaft am Turnier teilnahm. „Mit dem Turnierverlauf sind wir sehr zufrieden. Wir hatten eigentlich mit drei Oberliga-Mannschaften gerechnet, dass Straelen dann aber nur mit der Zweite anreist, ist dann einfach nur ärgerlich. Ich hoffe, dass alle Mannschaften auch im kommenden Jahr gerne wieder teilnehmen wollen“, sagte Brüggens Abteilungsleiter Alexander Lehnen. Aufgrund des 100-jährien Jubiläums erstrecke sich der Burgpokal in diesem Jahr über zwei Wochen. Nahmen im Vorjahr noch acht Mannschaften teil, waren es bei der 34. Auflage zwölf Teams.

Auszeichnungen

Bester Spieler: Dominik Dohmen (SC St. Tönis)

Bester Torwart: Robin Krahnen (VSF Amern)

Torjägerkanone: Paul Szymanski (SC Victoria Mennrath / 6 Tore)

Fairste Mannschaft: SC Waldniel (per Losentscheid)

Torreichste Mannschaft: SC St. Tönis

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