Landesliga: Viersen setzt sich im Derby gegen Süchteln durch

Der 1. FC Viersen hat das Derby gegen den ASV Süchteln mit 3:0 (1:0) gewonnen. Trotz der eisigen Temperaturen ein Spiel mit deutlich Derbycharakter – Viele Torchancen und viele Zweikämpfe sorgten für ein unterhaltsames Duell beider Mannschaften.

Den Gästen gehörte dabei die erste gute Möglichkeit, als ein Ball von Karsten Robertz (7.) am Außennetz zappelte. Nach einer Viertelstunde sorgte eine Ecke durch Petar Popovic für das erste Tor des Tages, als Maximilian Pohlig (15.) am langen Pfosten am höchsten stieg und der Ball mit dem Kopf in den Giebel versenkte. In der Folge sahen die Zuschauer ein rasantes Spiel auf beiden Seiten. Nachdem sich Süchtelns Janpeter Zaum auf der rechten Seite durchgesetzt hatte und bis zur Grundlinie zog, war in der Mitte Tobias Busch (23.) völlig frei, der den Ball aber nicht richtig zu packen bekam. Auf der andere Seite war es Philip Grefkes zu verdanken als er einen gut platzierten Schuss von Emre-Ilhan Caraj (25.) mit einem Hechtsprung aus seiner linken Seite in höchster Not klären konnte. Kurz vor der Pause hatte Paul Fröhling (43./ 45.) eine Doppelchance zum Ausgleich, scheiterte aber am gut aufgelegten Elvedin Kaltak.

Auch im zweiten Durchgang waren die Chancen auf beiden Seiten keinesfalls Mangelware. Popovic (47.) blieb dabei im Strafraum allerdings im Eins-gegen-Eins an Grefkes hängen. Für Süchteln hatte Fröhling (65.) anschließend eine weitere gute Chance zum Ausgleich, als er frei vor Kaltak auftauchte, den Ball anschließend, aber zu weit links daneben setzte. Ein Doppelschlag in der Schlussphase entschied dann schlussendlich die Partie. Konstantine Jamarishvili brachte von der linken Seite einen Ball flach auf das Tor der Süchtelner, dessen Schussversuch von Grefkes mittig nach vorne geklärt wurde. Hier lauerte der eingewechselte Justin Butterweck (72.) der so auf 2:0 erhöhte. Nur wenig später eine ähnliche Situation als Jamarishvili erneut den Ball von der linken Seite hereinbrachte, diesmal aber direkt auf Butterweck (74.) spielte. Dieser zeigte sich eiskalt und traf zum 3:0-Endstand. In den Schlussminuten traf Popovic (89.) zudem die Torlatte. Grefkes (90.) bekam nach einen hohen Ball von Popopic von der rechten Seite in letzter Sekunde noch seine Fingerspitzen an den Ball und rettete zur Ecke.

„Mit der letzten Viertelstunde der ersten Halbzeit war ich zufrieden. Da haben wir den Derbycharakter auch angenommen. Wir waren näher am 1:1 als Viersen am 2:0. Das 0:2 war dann der Bruch des Spiels bei uns. Insgesamt bin ich nicht unzufrieden. Wir haben es über einen großen Zeitraum gut gemacht“, resümierte ASV-Coach Frank Mitschkowski, der sofort nach Wiederanpfiff Lob für das Spiel seiner Mannschaft von seinem Gegenüber Kemal Kuc bekam: „Süchteln hätte in der ersten Halbzeit führen können und hat eine gute Leistung gebracht.“

„Man hat gesehen das es ein Derby war. Wir haben sehr gut angefangen. Danach war Süchteln aber im Spiel und über Konter gefährlich. In der zweiten Halbzeit waren wir dann noch etwas stabiler. Wir wussten das Süchteln kommen muss. In den ersten 20 Minuten haben wir das aber absolut gut gemacht. Der Sieg heute war verdient. Trotzdem war alles drin sowohl für uns als auch für Sücheln“, sagte Viersens Trainer Kemal Kuc.

Das ist ein klassischer Platzhalter

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