Amern hadert nach umstrittener Niederlage – vierte Pleite in Serie

Der Negativlauf der VSF Amern in der Landesliga hält an. Trotz einer über weite Strecken ordentlichen Leistung musste sich die Mannschaft dem 1. FC Wülfrath mit 0:1 geschlagen geben und kassierte damit die vierte Niederlage in Folge. Mit 30 Punkten bleibt Amern zwar Tabellenachter und hat weiterhin sechs Zähler Vorsprung auf die Abstiegsplätze, doch die Entwicklung bereitet zunehmend Sorgen.

Die Partie begann intensiv, zunächst mit Vorteilen für die Gäste, die in den Anfangsminuten Druck machten. Doch Amern fand schnell besser ins Spiel und übernahm phasenweise die Kontrolle. Die erste gute Gelegenheit hatte Luca Dorsch, dessen Freistoß in der 10. Minute nur knapp über das Tor strich.

In der Folge entwickelte sich eine umkämpfte Begegnung mit vielen Unterbrechungen. Wülfrath agierte körperlich robust und unterband immer wieder den Spielfluss. Dennoch kam Amern zu den besseren Möglichkeiten: Hajime Yokota prüfte den Gästekeeper mit einem starken Freistoß (32.), der glänzend pariert wurde.

Kurz nach der Pause bot sich Amern die große Chance zur Führung, doch Lamin Fuchs scheiterte freistehend am stark reagierenden Schlussmann. Es sollte sich rächen: Im direkten Gegenzug entschied der Schiedsrichter nach einem Zweikampf im Strafraum auf Elfmeter für Wülfrath – sehr zum Unverständnis der Gastgeber.

Trainer Willi Kehrberg fand nach Abpfiff deutliche Worte: „Für mich ist das eine klare Fehlentscheidung. Wir spielen den Ball, und plötzlich gibt es Strafstoß – das ist nicht nachvollziehbar.“ Die Gäste nutzten die Gelegenheit und gingen in der 62. Minute durch Maik Bleckmann mit 1:0 in Führung, Torhüter Eliyas El Edghiri war chancenlos.

Amern bemühte sich in der Folge um eine Reaktion, tat sich gegen die kompakt stehenden Gäste jedoch schwer. Die Aufgabe wurde zusätzlich erschwert, als Maik Lambertz in der 82. Minute mit Gelb-Rot vom Platz gestellt wurde. In der Schlussphase entwickelte sich eine hektische Partie, die durch eine kuriose Szene zusätzlich unterbrochen wurde: Der Schiedsrichter verletzte sich und musste ersetzt werden, was zu einer längeren Pause führte.

In der ausgedehnten Nachspielzeit warf Amern noch einmal alles nach vorne. Nach einer Ecke hatte erneut Dorsch den Ausgleich auf dem Kopf, doch ein Wülfrather Verteidiger klärte auf der Linie. Wenig später war Schluss.

„Die Situation ist gerade nicht einfach, aber wir müssen da durch“, betonte Kehrberg, der trotz der Niederlage auch positive Ansätze sah.

So bleibt Amern vorerst im gesicherten Mittelfeld, steht jedoch unter Zugzwang, die Negativserie schnell zu beenden. Die nächste Gelegenheit dazu bietet sich bereits am kommenden Wochenende – dann gastiert das Team bei Hilden II (Anstoß 13 Uhr).

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