Wenn Fußball mehr bewegt: Die „Ziemlich Besten Freunde“ auf Tour

Fotos: Tilo der Kameramann (ZBF Assistensdienst)

„Fußball schafft Nächstenliebe, für Menschen – Tiere & Umwelt“ (Fußballnächstenliebe)

Zwei Touren, zahlreiche Begegnungen und eine gemeinsame Botschaft: Die „Ziemlich Besten Freunde“ aus Leuth haben in diesem Sommer Hamburg und Köln besucht und dabei Fußball mit sozialem Engagement verbunden. Im Mittelpunkt standen Benefizspiele, Hilfsaktionen, der Austausch mit unterschiedlichen Kulturen und Religionen sowie das gemeinsame Engagement für mehr Weltoffenheit und Nächstenliebe.

Bereits im Juli führte die Mannschaft eine besondere Tour nach Hamburg. Vom 17. bis 19. Juli standen dabei nicht nur Fußball und ein Benefizspiel auf dem Programm. Die Reise in den hohen Norden war vor allem geprägt von Begegnungen mit Menschen unterschiedlicher Kulturen und Religionen.

Nach einer Städtetour am Freitag ging es am Samstag zunächst in einen afghanischen Hindu-Tempel und anschließend in die Sikh-Gemeinde Gurdwara. Bei einem Workshop erhielten die Teilnehmer Einblicke in die Sikh-Religion und kamen miteinander ins Gespräch. Hindus, Buddhisten, Sikhs und Menschen weiterer Glaubensrichtungen begegneten sich dabei in einem weltoffenen Austausch.

Anschließend beteiligten sich die „Ziemlich Besten Freunde“ gemeinsam mit der „Freien Küche“ an einer Hilfsaktion am Museum für Kunst und Gewerbe Hamburg am Steintorplatz. Verteilt wurden Getränke, Essen, pflanzliche Lebensmittel, Hygieneartikel und Kleidung an hilfsbedürftige Menschen. Dabei wurde bewusst auf eine umweltfreundliche Umsetzung geachtet. Die „Freie Küche“ organisiert solche Hilfsaktionen inzwischen in mehr als 30 Städten deutschlandweit.

Der sportliche Höhepunkt folgte am Sonntag in Wilhelmsburg. Gegen den Indian Football Hamburg, den ersten indischen Fußballverein Deutschlands, stand ein Benefizspiel auf dem Programm. Anschließend fand ein weltoffenes Familienfest statt, bei dem Menschen unabhängig von Herkunft, Religion oder persönlichem Hintergrund zusammenkamen. Die Einnahmen flossen in die Hilfsaktionen der „Freien Küche“.

Nur wenige Wochen später folgte am 22. August die nächste Tour – diesmal nach Köln. Unter dem Motto „Kick gegen Rassismus“ trafen die „Ziemlich Besten Freunde“ auf der Bezirkssportanlage Bocklemünd auf den Afrika FC Köln und den Union Africa FC Bruxelles. Gespielt wurde unter anderem in einem Mixteam mit Spielern aus Köln und Brüssel.

Doch auch diesmal beschränkte sich die Tour nicht auf den Fußballplatz. Gemeinsam mit der Freien Küche Köln sowie den beteiligten Organisationen und Initiativen ging es an mehrere Standorte in der Domstadt. Am Breslauer Platz, am Porzer Markt und beim Bürgerverein Neubrück wurden Hilfsgüter verteilt. Zusätzlich führte eine Bollerwagentour über den Kölner Neumarkt. Wieder wurden Getränke, Lebensmittel, pflanzliche Produkte, Hygieneartikel und Kleidung an Menschen weitergegeben, die Unterstützung benötigten.

Die Aktionen standen für einen weltoffenen Austausch und das gemeinsame Engagement für eine bessere Gesellschaft. Beteiligt waren neben den „Ziemlich Besten Freunden“ unter anderem Leuth, Kindertraum, der ZBF Assistenzdienst, die Freie Küche, Afrika FC Köln, Union Africa FC Bruxelles, GanztagSolution by Raoul Dia sowie „Roots Against Racism in Sports“ von Otto Addo und Younis Kamil Abdulsalam.

Für die Mannschaft aus Leuth geht es dabei um weit mehr als einzelne Veranstaltungen. Glaube, Liebe, Hoffnung, Leidenschaft, Nächstenliebe, Freundschaft und Inklusion bilden die Grundlage der gemeinsamen Projekte. Bewegung wird dabei nicht nur sportlich verstanden. Sie soll Menschen zusammenbringen und etwas bewegen – „für eine bessere Welt“.

Aus den Begegnungen sollen deshalb weitere Kooperationen entstehen. Geplant sind unter anderem gemeinsame Projekte im Bereich „Fußball-Werke der Barmherzigkeit und Nächstenliebe“ sowie Angebote für Kinder und Jugendliche, die Fußball und Bildung miteinander verbinden.

Die beiden Touren nach Hamburg und Köln haben gezeigt, wie vielfältig die Möglichkeiten sind. Menschen mit und ohne Behinderung, unterschiedliche Kulturen und Religionen sowie Vereine und soziale Initiativen kamen zusammen. Der Fußball diente dabei als verbindendes Element.

Die „Ziemlich Besten Freunde“ wollen diesen Weg weitergehen. Inklusion, Freundschaft, Weltoffenheit, Umweltbewusstsein und Nächstenliebe sollen nicht nur Worte bleiben, sondern gemeinsam gelebt werden.

Die Botschaft der Mannschaft ist deshalb klar: Fußball kann Menschen verbinden – und gemeinsam kann Bewegung etwas bewegen. Für Menschen, Tiere und Umwelt.

Die nächsten Termine:

20.09.2026 – Austausch & Kick für den Guten Zweck „Fußballnächstenliebe“ beim Weltkindertag Nettetal & World Clean Up Day 2026 In der Fokus Stadt dieses Jahr Bonn (Deutschland)

22.09.2026 – Austausch & Kick für den Guten Zweck „Fußballnächstenliebe“ Mit der Landtagsmannschaft NRW Am Stadion von Fortuna Düsseldorf

16.10.2026 – Austausch & Kick für eine 2.Chance in der JVA Geldern Pont

30.10.2026 – Austausch & Kick mit Kindern und Jugendliche in Bonn gemeinsam mit Roots Against Racism in Sports und dem EU Parlament

November – Austausch & Kick gegen Rassismus in Brüssel (Belgien) Mit dem Union Africa FC Bruxelles

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