„Dome“ Duncan bereichert das Mittelfeld

Foto: KFC Uerdingen

Es ist das letzte Puzzle-Stück, das dem KFC Uerdingen für seinen Kader noch fehlte: Für das defensive Mittelfeld kommt mit Dominic-Maximilian Constantine Duncan ein ordentliches Kaliber vom Wuppertaler SV. „Wir hatten von Anfang an den Plan, jemand zu holen, der die defensive Mittelfeld-Position bekleiden kann. Es ist unglaublich wichtig, dass wir jemanden haben, der, auch bei eigenem Ballbesitz, die Position hält und die Kette absichert. Bei den bisherigen Testspielen hat man klar gesehen, dass wir da ein Defizit hatten, auch was das Nachschiebeverhalten und die Konterabsicherung angeht. Ich glaube, dass Dominic dafür genau der richtige Spieler sein kann, allein schon durch seine Erfahrung und durch seine Körpergröße“, sagt KFC-Trainer Julian Stöhr. Denn: Nur vier Zentimeter fehlen dem gebürtigen US-Amerikaner, um die zwei Meter voll zu machen.

Neben der bemerkenswerten Körpergröße bringt der 27-Jährige reichlich Erfahrung mit nach Krefeld: Für BFC Dynamo Berlin und Rot-Weiß Erfurt spielte er 50-mal in der Regionalliga Nordost, für Eintracht Hohkeppel und den Wuppertaler SV 35-mal in der Regionalliga West und für RW Koblenz 20-mal in der Regionalliga Südwest. Als es für „Dome“ vor fünfeinhalb Jahren nach Deutschland ging, kam er in drei Partien für Germania Ratingen zum Einsatz – wenn auch nur für ein paar Minuten. Richtig Fuß fasste er schließlich in Koblenz, wo ihn zunächst aber Visa-Probleme und ein Handbruch ausbremsten, ehe es losgehen konnte.

„Dome muss nun schnell wieder fit werden, denn sein letztes Spiel hat er Mitte Mai bestritten. Wir hoffen, dass er pünktlich zum Saisonstart in guter Verfassung sein wird“, so Stöhr. Duncan ist am Freitagabend ins Training eingestiegen und hat dabei einen guten Eindruck hinterlassen. „Ich habe seit dem Saisonende individuell trainiert und brenne darauf, nun wieder richtig Gas zu geben. Mit Vincent Schaub und Daiki Kamo kenne ich zwei Jungs, andere sind wiederum mit einigen meiner Freunde befreundet. So, wie ich das Team wahrgenommen habe, wird es eine richtig gute Saison.“

Auch die Grotenburg kennt Dome – wenn auch nur von außen: „Ein sehr imposantes Stadion. Als ich damals nach Deutschland kam, habe ich für einen Monat in Krefeld, nahe der Grotenburg, gelebt. Ich freue mich, bald schon selber dort zu spielen.“

Quelle: Pressemitteiliung KFC Uerdingen

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