Wirbelwind aus Fernost: Daiki Kamo kommt zum KFC

Foto: KFC Uerdingen

Der KFC Uerdingen freut sich, Daiki Kamo als Zugang präsentieren zu können. Der Japaner war in der vergangenen Saison noch in der Regionalliga West aktiv und möchte nach einer längeren Verletzungspause beim KFC wieder voll durchstarten.

„Ich habe richtig Bock auf diese Aufgabe hier. Schon jetzt freue ich mich auf das schöne Grotenburg-Stadion und die vielen verrückten Fans. Mein persönliches Ziel sind natürlich viele Tore, gekrönt mit dem Aufstieg am Ende der Saison“, sagt der 23-Jährige. Auf lediglich zwei Spiele kam Daiki bei seiner letzten Station, dem Bonner SC. Ende Februar, kurz nach seinem Tor zum zwischenzeitlichen 1:0 im Mittelrhein-Pokalspiel gegen den Landesligisten Borussia Lindenthal-Hohenlind, zog er sich einen Bruch des Sprunggelenks zu. Bitter: Zu den Bonnern war er erst kurz vorher vom Wuppertaler SV gewechselt. Dort hatte er in der Hinserie in 16 Spielen viermal getroffen und zwei Assists verbucht – entsprechend groß waren die Hoffnungen in der ehemaligen Bundeshauptstadt.

Verlässlicher Knipser in der Spielzeit 2024/2025: 19 Tore für Sankt Tönis

Aufmerksam waren die Wuppertaler wegen der erfolgreichen Zeit geworden, die Daiki zuvor beim SC Sankt Tönis verbracht hatte: Da kam der flinke Stürmer allein in der Spielzeit 2024/2025 auf satte 19 Tore und neun Vorlagen in 34 Spielen. Zu unseren Nachbarn war der 1,73 Meter große Wirbelwind vom Mittelrheinligisten Siegburger SV im Januar 2024 gekommen. Schon in den Testspielen fiel er durch vier Treffer in drei Spielen auf. Und auch in der Oberliga Niederrhein dauerte es nicht lange, bis ihm sein erstes Tor gelang: In seinem zweiten Ligaspiel, ausgerechnet gegen den KFC, traf er und legte einen weiteren Treffer auf. Mit 4:1 gewann Sankt Tönis damals, am 24. Februar, in der Grotenburg. Es war das endgültige Aus für Marcus John, der als Sportlicher Leiter und Trainer seinen Hut nehmen musste. Daiki dagegen begeisterte in Sankt Tönis weiter.

Wohl fühlt er sich auf jeder Position im offensiven Bereich, was auch KFC-Trainer Julian Stöhr freut: „Er kann vorne eigentlich alles spielen: Beide Flügel-Positionen, die Halb-Positionen, im Zentrum oder auch ganz vorne. Das heißt, er ist universal einsetzbar und macht uns damit in der Spitze stärker. Wir wollten ihn schon in der Winterpause holen, als er noch in Wuppertal spielte. damals ging er aber nach Bonn. Als es nun die erneute Chance gab, haben wir zugeschlagen.“ Daiki wird, wenn er nicht das blau-rote Trikot trägt, bei einem Sponsor des KFC arbeiten.

Quelle: Pressemitteilung KFC Uerdingen

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