Der TuS Wickrath hat am Freitagabend in der Bezirksliga einen frühen Zwei-Tore-Rückstand gedreht und sich am Ende deutlich mit 5:2 (2:2) gegen den 1. FC Mönchengladbach durchgesetzt. Überragender Akteur der Partie an der Poststraße war Petar Popovic, der gegen seinen ehemaligen Verein drei Treffer erzielte.
Die Gäste erwischten den deutlich besseren Start. Bereits in der 4. Minute brachte Deniz Can Salk den FC mit 1:0 in Führung, nachdem ein Steilpass ihn frei vor das Tor geschickt hatte. Wickrath wirkte in der Anfangsphase unsortiert und musste in der 16. Minute den nächsten Rückschlag hinnehmen: Nach einem schnellen Angriff über die rechte Seite traf erneut Salk zum 0:2.
Die Gastgeber brauchten einige Minuten, um ins Spiel zu finden, kamen dann aber aus dem Nichts zum Anschlusstreffer. Popovic setzte sich über rechts durch und spielte scharf in die Mitte, wo Niklas Clemens in der 20. Minute zum 1:2 einschob. In der Folge übernahm Wickrath zunehmend die Spielkontrolle und erarbeitete sich mehr Ballbesitz und Standardsituationen.
Kurz vor der Pause fiel der verdiente Ausgleich: Popovic nahm einen Pass von Niek Gabriel Mäder rund 25 Meter vor dem Tor direkt und hob den Ball sehenswert über den Torhüter hinweg zum 2:2 (42.).
Nach dem Seitenwechsel bestimmten die Gastgeber das Geschehen. Die Defensive des FC war zunehmend gefordert, während Wickrath zu weiteren Chancen kam. In der 67. Minute drehte Popovic die Partie endgültig: Nach Vorarbeit von Clemens traf er aus kurzer Distanz zur 3:2-Führung.
Nur sieben Minuten später baute Wickrath den Vorsprung aus. Mäder setzte sich im Mittelfeld durch und bediente Noah Papenfuss, der zum 4:2 einschob (74.). Die endgültige Entscheidung fiel in der 77. Minute: Mäder wurde im Strafraum gefoult, den fälligen Elfmeter verwandelte Popovic sicher zum 5:2-Endstand.
Während Wickrath nach einer starken zweiten Halbzeit verdient die drei Punkte behielt und mit nun 36 Zählern Rang fünf festigte, bleibt der 1. FC Mönchengladbach mit elf Punkten als Tabellen-16. tief im Abstiegskampf und wartet unter Trainer Dennis Kraus weiterhin auf die ersten Punkte im Jahr 2026.
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