Marco Guiliano erzielte einen lupenreinen Hattrick: Foto: Borussia Academy Shanghai
Am vergangenen Wochenende fiel der Startschuss zur neuen Saison der Y-League in Shanghai.
Der Nachwuchs der Borussia Academy war auch direkt im Einsatz und die Mini-Fohlen eröffneten sogar die neue Spielzeit gegen die japanische Fußballakdemie Shanghais. Als Titelverteidiger gingen die Schützlinge von Trainer Marco Ketelaer als Favorit ins Spiel und ließen von Anfang keine Zweifel daran aufkommen, dass die ersten drei Punkte der Saison an die Fohlen gehen würden.
Das Match war nicht nur eine Begegnung zweier Teams, sondern zugleich auch ein Gegenüberstehen zweier gänzlich unterschiedlicher Trainingsphilosophien. Setzt man unter der Leitung japanischer Trainer vor allem auf die individuell technische Ausbildung, so bevorzugt Ketelaer insbesondere viele kleine Spielformen mit denen er die Spieler auf die realen Anforderungen eines Spiels vorbereitet. Dazu hat der Trainer auch seine eigene Meinung: „Selbstverständlich gehört die technische Ausbildung der Spieler zu den Basics im Jugendfußball und auch wir arbeiten daran. Allerdings fließt das bei uns in die verschiedenen Spielformen mit ein. Spätestens in den Spielen offenbart sich, dass Hütchen einen realen Gegenspieler nicht ersetzen können und sehenswerte Skills nicht unbedingt den Zweck im realen Spiel erfüllen“.
Das wurde dann auch im Spiel deutlich, bei dem die Jungs der japanischen Akademie individuell ihr technischen Fähigkeiten erkennen ließen, aber zumeist in den Duellen den Kürzeren zogen. Zudem agierten die Fohlen mannschaftlich geschlossen, kombinierten miteinander und erspielten sich eine Vielzahl von Möglichkeiten. Am Ende verbuchte Ketelaers Team einen deutlichen Sieg und Marco Guiliano gelang sogar in der ersten Halbzeit ein lupenreiner Hattrick zur Freude des Trainers: „Besser hätten wir nicht in die Saison starten können. Ein perfekter Auftakt. Es war eine Freude den Jungs zuzuschauen. Das sah schon nach ganz viel gutem Fußball aus.“
Ketelaer wird sicherlich seiner Linie treu bleiben und man wird sehen, ob dieser Weg weiterhin so erfolgversprechend bleibt.
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