Landesliga: „Uns fehlt im Moment noch die Stabilität in bestimmten Dingen“

Foto: Heiko van der Velden

Unter der Woche gab es für den SC Victoria Mennrath den ersten Pflichtspielsieg in dieser Saison. Mit 13:1 setzte sich der Favorit beim B-Ligisten KFC WelateRoj souverän durch. Neben der einkalkulierten Niederlage im Niederrheinpokal gegen die Profis des MSV Duisburg (0:7) holten die Mennrather aus den ersten beiden Ligaspielen einen Punkt. Die Ausbeute hier, ist verbesserungswürdig.

„Grundsätzlich haben wir uns den Start in die Liga sicherlich anders vorgestellt, ohne eine spezielle Erwartungshaltung gehabt zu haben. Die Vorbereitung ist davor echt gut gelaufen. Ich hatte inhaltlich den Eindruck, dass wir alle gut gearbeitet haben, bis auf die Verletzten auch alle Spieler immer auf dem Platz hatten“, sagt Trainer Marc Trostel.

In den Testspielen konnten dann bereits einige Dinge umgesetzt werden, sodass Trostel mit einem positiven Gefühl in die Saison gehen konnte und das auch nach wie vor ist, wie er selber sagt. „Trotzdem sind die Spiele in der Meisterschaft dann nicht so gelaufen, wie wir uns das vorgestellt haben. Man muss aber auch sagten, dass sowohl die erste Halbzeit gegen Amern als auch gegen Unterrath beide wirklich ordentlich waren“, so Mennraths Trainer. Zum Auftakt gab es zunächst ein 1:1-Unentschieden gegen die VSF Amern, ehe am vergangenen Sonntag eine vermeidbare 1:5-Schlappe bei der SG Unterrath folgte. Hier waren es nach dem 1:1-Pausenstand dann zwei schwache Minuten in Halbzeit zwei, wo man nicht am Spiel teilnahm. Es folgte ein Doppelschlag, von dem sich die Mannschaft nicht mehr erholte. Zum Schluss ließen zwei individuelle Fehler das Ergebnis noch in die Höhe schnellen. Aus einem bis dato gutem Spiel wurde dann eine deutliche Auswärtsniederlage.

„Das war von den ersten Halbzeiten ordentlich, sicherlich aber auch noch mit Luft nach oben sowohl individuell von jedem Spieler als auch im Ganzen als Mannschaft. Es wäre aber auch vermessen zu erwarten, dass man nach acht Wochen schon alles das sehen würde, was man so erwartet“, erklärt Trostel.

Das Spielsystem habe sich dabei großartig nicht verändert. Allerdings gibt es besondere Themen eines jeden Spielsystems, was die Positionierung auf dem Platz angeht oder die Art und Weise der Spieleröffnung. „Inhaltlich ist da das eine oder andere neu gewesen. Das wird sich auch im Laufe der nächsten Wochen auch noch mehr einspielen. Wir haben aber schon Dinge auf dem Platz gebracht“, so Trostel. Wichtig ist indessen, dass man die Konstanz in der Leistung nun auch über zwei Halbzeiten hinbekommt.

„Gegen Amern lag es aber auch am Gegner, der sein Spielsystem angepasst hat. Das war dann nochmal eine Herausforderung zusätzlich, neben dem, dass wir unser Spielstil ohne Not verändert haben“, blickt Trostel zurück. „Uns fehlt im Moment noch die Stabilität in bestimmten Dingen. Wir dürfen uns nicht aus dem Konzept bringen lassen und nicht von Ereignissen herunterziehen lassen, die wir teilweise selbst verschuldet haben. Da tuen wir uns im Moment noch schwer“, stellt Mennraths Trainer fest. Gegen Amern war es das veränderte Spielsystem des Gegners gepaart mit dem eigenen Spielstil und gegen Unterrath die verschlafenen zwei Minuten.

Der Blick richtet sich jedoch jetzt nach vorne. Am Sonntag folgt nun das Auswärtsspiel bei Aufsteiger TSV Solingen, die bisher noch punktlos sind. Auch die weiteren Gegner mit DJK Neuss-Gnadental und TVD Velbert sind bislang ohne Punkterfolg.

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