Ketelaer macht sich auf den Weg nach Japan. Foto: Borussia Academy Shanghai
In China haben vor einigen Wochen die Ferien begonnen. Trainer Marco Ketelaer hatte auch die Zeit genutzt, um nach Mönchengladbach zurückzukehren und zwei Wochen mit seiner Familie zu verbringen. Mittlerweile ist Ketelaer schon wieder in China angekommen und wieder mittendrin im Geschehen.
Gleich zum Wiederbeginn absolvierte die Borussia Academy Shanghai zwei Camps in Nantong. Hierbei konnten die Trainingsmöglichkeiten vom Kooperationspartner der Borussia, dem Nantong Zhiyun Football Club genutzt werden. Dabei hatten die Kinder auch die Gelegenheit das Stadion des Chinesischen Zweitligisten zu besichtigen, einige Spieler persönlich zu treffen und dem Training der Profis beizuwohnen.
Danach ging es zurück nach Shanghai und am Standort Pudong wurde sogleich für alle Fußballinteressierten Kinder das nächste Camp durchgeführt. Mit dabei auch zwei Deutsche Jungs aus Berlin, die bereits im letzten Jahr in Shanghai am Camp teilgenommen hatten. Über fünf Tage standen Spiel und Spaß im Vordergrund. Dabei wurde nicht nur Fußball gespielt, sondern es wurden auch weitere Aktivitäten angeboten. Wieder einmal wurde deutlich, dass Fußball mehr als nur ein Sport ist. Fußball verbindet und so fanden die Kinder schnell zueinander und es wurden sogar Freundschaften geschlossen.
Nun geht es aber schon wieder weiter. In der kommenden Woche macht Ketelaer Station in Japan, genauer gesagt bei einem weiteren Kooperationspartner der Borussia, den Kashima Antlers. Kashima ist in Japan bzw. Asien ein sehr angesehener Klub mit viel Tradition. In der vergangenen Saison 2025 wurden sie sogar Japanischer Meister. Ketelaer wird mit einer Gruppe von Talenten aus der Shanghai Academy für 8 Tage nach Kashima gehen. Auf dem Programm steht natürlich viel Fußball und noch eine Reihe von anderen Aktivitäten rund um den Japanischen Klub.
Der Gladbacher ist schon voller Vorfreude: „Ich bin sicher, dass dieses Camp eine tolle Erfahrung für unsere Jungs sein wird. Ich selber bin auch darauf gespannt wie in der Akademie des Klubs gearbeitet wird und hoffe, auch einen nachhaltigen Austausch zu haben. Darüber hinaus bin ich zum ersten Mal in Japan und kann ein wenig von Land und Leuten kennenlernen.“
Interessant könnte auch ein möglicher Karriereweg des ein oder anderen Spielers von China über Japan nach Deutschland sein. Dies würde zu dem die Kooperation mit Leben füllen und aufwerten.
Doch zunächst heißt es erstmal für Ketelaer und seinen Schützlingen „Big in Japan“.
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