Gemeinsam wachsen: Mennrath baut Brücke zwischen Jugend und Senioren

Beim SC Victoria Mennrath soll künftig noch stärker zusammenwachsen, was auf und neben dem Platz ohnehin eng miteinander verbunden ist. Während die erste Mannschaft in der Landesliga um den Klassenerhalt kämpft, arbeiten die Verantwortlichen gleichzeitig an einer langfristigen Neuausrichtung des Vereins. Im Mittelpunkt steht dabei die stärkere Verzahnung von Jugend- und Seniorenbereich – mit klarer Perspektive für den eigenen Nachwuchs.

Thomas Rohrbach, der seit Anfang des Jahres Teil der Jugendleitung ist und aktuell zudem interimsweise das Trainerteam der ersten Mannschaft unterstützt, beschreibt den eingeschlagenen Weg als langfristiges Vereinsprojekt. „Wir wollen die Jugend wieder enger an den Hauptverein anbinden und den Spielern frühzeitig Perspektiven im Seniorenbereich geben“, erklärt Rohrbach. Ziel sei es, Talente Schritt für Schritt an höhere Aufgaben heranzuführen – unabhängig davon, ob der Weg später über die erste, zweite oder künftig auch dritte Mannschaft führt.

Ab der kommenden Saison soll deshalb neben der Landesliga-Mannschaft und der zweiten Mannschaft auch wieder ein drittes Seniorenteam an den Start gehen. Dadurch möchte der Verein möglichst vielen Jugendspielern Einsatzmöglichkeiten bieten und den Übergang aus dem Nachwuchsbereich erleichtern. Gleichzeitig sollen talentierte Spieler bereits frühzeitig bei den Senioren mittrainieren können.

Ein wichtiger Bestandteil des neuen Konzepts ist die stärkere Zusammenarbeit innerhalb des gesamten Vereins. So sollen künftig auch Seniorenspieler regelmäßig Aufgaben im Jugendbereich übernehmen – etwa durch Fördertraining oder spezielle Einheiten für Torhüter. Zudem setzt Mennrath verstärkt auf ein einheitliches Auftreten vom Jugend- bis in den Seniorenbereich.

Rohrbach betont dabei vor allem den familiären Charakter des Vereins. Viele Spieler und Verantwortliche seien dem SC Victoria seit Jahren eng verbunden. Als Beispiele nennt er unter anderem Oliver Krüppel, Simon Littges, Paul Szymanski, David Platen, Noah Kubawitz oder Lucas Heller, die den Weg des Vereins über viele Jahre begleitet hätten und stellvertretend für die Identifikation mit Mennrath stünden. „Wir wollen erreichen, dass Jugendliche nicht nur sportlich gefördert werden, sondern sich langfristig mit dem Verein identifizieren“, sagt Rohrbach.

Auch im Vorstand und Jugendbereich setzt der Verein zunehmend auf ehemalige Spieler. Gemeinsam mit Rohrbach arbeiten unter anderem Oliver Krüppel, Sascha Schmidt, Lucas Heller und Timo Esser daran, die Strukturen weiterzuentwickeln und Jugend- sowie Seniorenbereich enger zusammenzuführen.

Auch infrastrukturell und organisatorisch soll der Verein enger zusammenrücken. Geplant sind gemeinsame Auftritte aller Mannschaften, einheitliche Trainingskleidung sowie regelmäßige vereinsübergreifende Aktionen zwischen Junioren- und Seniorenbereich. Damit soll die Identifikation mit dem Verein bereits bei den jüngsten Spielern beginnen und langfristig erhalten bleiben.

Auch wenn der Aufbau Zeit benötige, sieht sich der Verein auf einem guten Weg. „Das wird nicht von heute auf morgen funktionieren, aber wir wollen Stück für Stück etwas Nachhaltiges aufbauen“, erklärt Rohrbach. Neben dem sportlichen Erfolg gehe es vor allem darum, langfristig eine starke Vereinsstruktur zu schaffen und Jugendlichen eine echte Perspektive zu bieten.

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