Archivfoto: Heiko van der Velden
Der ASV Süchteln hat im Auswärtsspiel beim DV Solingen eine 0:2-Niederlage hinnehmen müssen. Aus Süchtelner Sicht war es eine Partie, in der durchaus mehr möglich gewesen wäre – insbesondere aufgrund einer deutlichen Leistungssteigerung nach einer schwierigen Anfangsphase.
Die Gastgeber erwischten den besseren Start und setzten Süchteln in den ersten Minuten stark unter Druck. „Wir sind in den ersten zehn, vierzehn Minuten nicht wirklich ins Spiel gekommen. Solingen hat uns sehr eingeschnürt“, erklärte Trainer Volker Hansen nach der Partie. Erst nach einer taktischen Umstellung auf ein kompakteres 4-4-2 fand der ASV besser in die Begegnung und gewann mehr Zugriff in den Zweikämpfen.
In der Folge gestaltete sich das Spiel ausgeglichener. Süchteln hielt den Gegner zunehmend vom eigenen Tor fern und kam selbst zur ersten guten Möglichkeit, als Leonit Popova nach rund 20 Minuten einen verlängerten langen Ball nicht sauber traf. Kurz vor der Pause lag die Führung sogar in der Luft: Nach einer Ecke traf Felipe Burkhardt den Pfosten und die Latte.
Stattdessen schlug Solingen in der Nachspielzeit der ersten Hälfte eiskalt zu. Nach einer unübersichtlichen Szene im Strafraum gelang es Süchteln mehrfach nicht, den Ball zu klären, ehe Riyan Khan aus kurzer Distanz zum 1:0 einschob (45.+3). „Das ist natürlich der ungünstigste Zeitpunkt“, so Hansen.
Nach dem Seitenwechsel präsentierte sich der ASV deutlich mutiger und aktiver. Süchteln eroberte mehr Bälle und erspielte sich mehrere Möglichkeiten, vor allem über die Außenbahnen. Die größte Chance auf den Ausgleich vergab Janpeter Zaum, der aus kurzer Distanz über das Tor schoss. „Wenn da das 1:1 fällt, gibt es ein ganz anderes Spiel“, sagte Hansen.
Fast im direkten Gegenzug fiel die Entscheidung: Nach einer kurz ausgeführten Ecke nahm Mehmet Zeki Tunc Maß und jagte den Ball sehenswert in den Winkel – 2:0 (63.). In der Schlussphase warf Süchteln noch einmal alles nach vorne, stellte mehrfach um und agierte zeitweise mit drei Spitzen. Chancen von Bora Kat sowie ein weiterer Lattentreffer blieben jedoch ungenutzt. Gleichzeitig verhinderte Torhüter Elias Wilms mit mehreren starken Paraden einen höheren Rückstand.
Trotz der Niederlage machte Hansen seiner Mannschaft keinen Vorwurf: „Wir haben bis zur letzten Minute alles reingeworfen, aber heute wollte es einfach nicht sein. Das Spielglück war nicht auf unserer Seite.“
In der Tabelle belegt der ASV Süchteln mit 26 Punkten Rang sieben. Nun gilt es, die Partie schnell abzuhaken und den Blick nach vorne zu richten: Am kommenden Sonntag steht das Heimspiel gegen den TuRu Düsseldorf an, in dem die nächsten Punkte eingefahren werden sollen.
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