Foto: Heiko van der Velden
Der ASV Süchteln konnte bei den jüngsten Hallenturnieren noch einmal auf Karsten Robertz zurückgreifen. Der 34-Jährige, der seine Laufbahn zum Ende der Saison 2024/25 in der Reserve beendet hatte, lief bei der Stadtmeisterschaft in Viersen sowie zuletzt beim 33. Volksbank-Masters in Dülken noch einmal für die erste Mannschaft auf. Vor dem Ende seiner Laufbahn war Robertz über viele Jahre hinweg eine feste Größe im Landesliga-Team des ASV Süchteln und gehörte dort zu den Spielern, die das Gesicht der Mannschaft mitgeprägt haben.
Im Ligaalltag ist Robertz inzwischen nur noch sporadisch im Einsatz. Wenn es zeitlich passt, spielt er im Altherren-Team der Süchtelner, der regelmäßige Trainings- und Spielbetrieb gehört für ihn nicht mehr dazu.
Bei der Stadtmeisterschaft in Viersen zahlte sich seine Erfahrung noch einmal aus. Mit dem ASV Süchteln holte Robertz den Titel und erzielte selbst drei Tore. Beim Volksbank-Masters in Dülken verlief das Turnier für den ASV sportlich zwar nicht erfolgreich, dennoch setzte Robertz in der Vorrunde gegen die DJK/VfL Willich mit dem zwischenzeitlichen 2:0 noch einmal ein sportliches Ausrufezeichen.
Was ihn weiterhin am Hallenfußball reizt, erklärte Robertz so: „Das Vier-gegen-vier oder Fünf-gegen-fünf, da geht es einfach richtig zur Sache. Du darfst dir keine Pause erlauben, es ist permanent Action.“ Gerade diese Intensität mache den Reiz aus. „In der Halle ist ein Spiel nie verloren, auch wenn man früh zurückliegt.“
Möglich wurde sein Einsatz durch ein Versprechen von Trainer Volker Hansen. „Volker hat es mir letztes Jahr versprochen – und er hat sich sogar daran erinnert. Das rechne ich ihm sehr hoch an“, sagte Robertz. Der Kontakt zur Mannschaft sei ohnehin nie abgerissen. „Ich bin noch in diversen WhatsApp-Gruppen, der Kontakt ist nie ganz abgebrochen.“
Besonders positiv blickt Robertz auf die beiden Turnierwochenenden zurück. „Das waren für mich einfach zwei sehr besondere Wochenenden mit Hallenfußball“, sagte er. „Früher hatten diese Turniere einen großen Stellenwert, sie waren schon Prestige. Das ist heute vielleicht etwas weniger, aber es macht immer noch großen Spaß.“
Ein dauerhaftes Comeback schließt der 34-Jährige aus. „Ich sehe mich eher bei den Alten Herren. Mir fehlt einfach die Zeit, regelmäßig zu trainieren und jedes Wochenende einzuplanen“, erklärte Robertz. Fit hält er sich heute vor allem mit Laufen und anderen Sportarten. Ob es dennoch noch einmal zu einem Einsatz in der Halle kommt, ließ er offen: „Wenn Bedarf ist, kann Volker sich jederzeit melden.“
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