Die VSF Amern mussten am 27. Spieltag der Landesliga 1 eine 0:3-Auswärtsniederlage beim SC Velbert hinnehmen. Das Ergebnis fiel dabei deutlicher aus, als es der Spielverlauf – insbesondere im zweiten Durchgang – widerspiegelt.
In der Anfangsphase tat sich Amern schwer, ins Spiel zu finden. Die Mannschaft stand zunächst tief und kam kaum in die Zweikämpfe. Velbert nutzte dies in der 24. Minute zur Führung durch Julian Kray. „In den ersten 20 bis 25 Minuten stehen wir viel zu tief, das hat überhaupt nicht funktioniert“, analysierte Trainer Willi Kehrberg nach der Partie.
Erst im weiteren Verlauf der ersten Halbzeit fand Amern besser in die Begegnung. Die größte Chance bot sich kurz vor der Pause, als Maik Lambertz einen Abpraller nicht im Tor unterbringen konnte – allerdings wäre die Szene ohnehin wegen Abseits zurückgepfiffen worden. Glück hatte Amern zudem, dass Velbert vor der Pause eine weitere große Möglichkeit zum 2:0 ungenutzt ließ.
Nach dem Seitenwechsel zeigte Amern dann ein anderes Gesicht und kam deutlich druckvoller aus der Kabine. Direkt nach Wiederanpfiff häuften sich die Chancen: Luca Dorsch scheiterte am Torhüter, wenig später traf Adam El Edghiri per Kopf nach einer Flanke nur den Innenpfosten. „Wir waren nach der Halbzeit drauf und dran, das Spiel zu kippen. Wir haben viel Druck gemacht, aber unsere Chancen nicht genutzt“, so Kehrberg.
Statt des möglichen Ausgleichs fiel auf der Gegenseite das 2:0 (56.) – ein Konter, den Velbert konsequent ausspielte. „Das war die erste richtige Aktion, bei der sie in unsere Hälfte kommen, und wir verteidigen das nicht sauber“, ärgerte sich der Amerner Trainer. In der Folge erhöhte Amern das Risiko, blieb bemüht, doch ein Treffer wollte nicht gelingen. In der Nachspielzeit sorgte Branislav Veselinovic schließlich für den 3:0-Endstand.
Trotz der Niederlage bleibt Amern mit 31 Punkten auf Tabellenplatz elf und hält weiterhin Abstand zu den Abstiegsrängen. Kehrberg zog ein gemischtes Fazit: „Am Ende ist es ein verdienter Sieg für Velbert, wenn du 0:3 verlierst. Aber das Ergebnis gibt unsere zweite Halbzeit nicht wieder. Die war ordentlich, da war eine gute Reaktion der Mannschaft zu sehen.“
Am kommenden Sonntag steht für Amern die nächste schwere Aufgabe an: Dann empfängt das Team den Tabellenzweiten SC Kapellen-Erft im heimischen Stadion.
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