VSF Amern sucht Stabilität vor dem Rückrundenstart

Die Wintervorbereitung des VSF Amern war von schwierigen äußeren Bedingungen geprägt. Witterungsbedingt mussten zwei geplante Testspiele abgesagt werden, hinzu kamen Urlaubszeiten und eingeschränkte Trainingsmöglichkeiten. Trainer Willi Kehrberg sprach von einer „unruhigen Vorbereitung“, aus der dennoch wichtige Erkenntnisse gezogen worden seien. „Viele Mannschaften haben aktuell ähnliche Probleme, aber es erschwert natürlich die Arbeit, wenn du nur phasenweise komplett trainieren kannst“, so Kehrberg.

In den absolvierten Testspielen suchte der Landesligist bewusst starke Gegner. Zum Auftakt unterlag Amern dem Bezirksliga-Tabellenführer MSV Düsseldorf im Rösler-Stadion mit 1:3. Kehrberg verwies auf die Qualität des Gegners, der mit zahlreichen höherklassig erfahrenen Spielern angetreten sei. Über weite Strecken habe seine Mannschaft gut dagegengehalten, insgesamt jedoch nicht konstant genug agiert, um ein besseres Ergebnis zu erzielen.

Auch im zweiten Testspiel zeigte sich Amern noch nicht stabil genug. Bei der SG Benrath-Hassels setzte es eine 0:2-Niederlage. „Wir waren nicht gut, Benrath war sehr stark. Das Ergebnis geht in Ordnung“, sagte Kehrberg. Die Partie habe vor allem Defizite im Defensivverhalten offengelegt. „Gerade gegen solche Gegner wird jeder Fehler bestraft, da reicht es nicht, nur phasenweise konzentriert zu sein.“

Zum Abschluss der Vorbereitung gelang dem VSF Amern zumindest ein positives Ergebnis. Die Generalprobe gegen den Bezirksligisten TuRa Brüggen gewann Amern mit 3:2. Insgesamt stand jedoch weniger das Resultat im Vordergrund als die Erkenntnisse aus den Spielen, insbesondere mit Blick auf die anstehenden Pflichtaufgaben.

Neben den sportlichen Eindrücken gab es im Winter auch Bewegung im Kader. Ein zunächst möglicher Abgang blieb dem VSF Amern letztlich doch erhalten, was für zusätzliche Planungssicherheit sorgte. „Darauf mussten wir erst reagieren, umso besser ist es, dass sich die Situation geklärt hat“, erklärte Kehrberg mit Blick auf die kurzfristigen Überlegungen in der Winterpause.

Aus privaten Gründen legt Vamara Diabate bis zum Sommer eine Pause ein, bleibt dem Verein jedoch weiterhin verbunden. „Er hat sich nicht abgemeldet“, so der Trainer. Diabate sei zuletzt auch wieder im Training gewesen, könne den zeitlichen Aufwand derzeit jedoch nicht dauerhaft leisten.

Als Reaktion auf die personelle Situation verstärkte sich der VSF Amern im Winter mit zwei Neuzugängen. Bereits früh stand der Wechsel von Hiromasa Sato von der SG Benrath-Hassels fest. Zudem schloss sich Omar Boudoudou vom SC Union Nettetal den Amernern an. Kehrberg sieht im 21-Jährigen eine Option mit Perspektive: „Er bringt fußballerische Qualität mit. Entscheidend wird sein, ihn Schritt für Schritt einzubinden.“

Mit Blick auf die Rückrunde warnt der Trainer vor überzogenen Erwartungen. „Wir sind nicht angetreten, um eine bestimmte Tabellenposition zu erreichen. Unser Ziel ist es, uns in der Landesliga zu behaupten“, sagte Kehrberg. Entscheidend sei es, wieder zu mehr Stabilität zu finden und die Fehlerquote zu senken. „Da müssen wir wieder konsequenter arbeiten, insbesondere gegen den Ball.“

Am Sonntag starten die VSF Amern ins Pflichtspieljahr. Im Rösler-Stadion ist der SC Victoria Mennrath zu Gast. Anstoß ist um 15 Uhr. Das Hinspiel endete 1:1-Unentschieden.

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