Vom 0:2 zum 2:2: Amern zeigt große Moral

Der VfB 03 Hilden II und VSF Amern trennten sich in der Landesliga nach einer intensiven und phasenweise dramatischen Partie mit 2:2 (0:0). Vor allem die Schlussminuten hatten es in sich, als die Gäste einen Zwei-Tore-Rückstand noch egalisierten.

In der ersten Halbzeit entwickelte sich das erwartet umkämpfte Spiel. Amern trat mutig auf, suchte früh den Weg nach vorne und erspielte sich durch Luca Dorsch und Kaiya Otsu erste Möglichkeiten. Besonders Dorsch hatte die Führung auf dem Kopf, sein Treffer wurde jedoch wegen Abseits aberkannt. Hilden tat sich im Spielaufbau zunächst schwer und kam kaum zu klaren Abschlüssen, sodass es torlos in die Pause ging.

Nach dem Seitenwechsel präsentierten sich die Gastgeber deutlich effizienter. In der 63. Minute traf Tymoteusz-Konrad Szymanski zur 1:0-Führung. Das 2:0 in der 75. Minute durch Amine Feldaoui sorgte dann für Aufsehen: Nach einem Ballverlust und einem missglückten ersten Kontakt in der Amerner Defensive schaltete Hilden schnell um. Feldaoui erkannte, dass der Torhüter zu weit vor seinem Kasten stand, und zog aus rund 50 Metern direkt ab. Der Ball flog in hohem Bogen über den Keeper hinweg und schlug im Netz ein – ein Treffer der Kategorie „Tor des Monats“.

Amern wirkte kurzzeitig beeindruckt, zeigte jedoch eine starke Reaktion. In der 90. Minute brachte Luca Dorsch sein Team mit einem präzisen Freistoß unter die Latte zurück ins Spiel. In der Nachspielzeit erhöhte Amern nochmals den Druck, brachte den Ball nach einer Ecke gefährlich in den Strafraum, wo Adam El Edghiri aus kurzer Distanz zum umjubelten 2:2-Ausgleich traf.

Die Gäste zahlten für die Aufholjagd allerdings einen Preis: Mehrere Spieler mussten angeschlagen vom Feld. Zudem kam es in der 68. Minute zu einer ungewöhnlichen Szene, als Amerns Trainer Dennis Homann selbst das Spielfeld betrat.

Trainer Willi Kehrberg fasste die Partie anschließend treffend zusammen: „Wir haben genau das erwartet – ein kompliziertes Spiel.“ Besonders bitter sei der zweite Gegentreffer gewesen: „Das ist ein individueller Fehler, den der Gegner eiskalt nutzt.“

Dennoch hob Kehrberg die Moral seiner Mannschaft hervor: „Wir haben danach alles nach vorne geworfen und sind volles Risiko gegangen.“ Am Ende überwog daher die Zufriedenheit: „Wenn man nach so einem Spielverlauf noch zwei Tore macht, muss man mit dem Punkt zufrieden sein.“

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