Foto: Heiko van der Velden
TuRa Brüggen hat den Volksbank Grenzland-Cup 2026 gewonnen. Die Mannschaft setzte sich im Finale des von der DJK Fortuna Dilkrath ausgerichteten Vorbereitungsturniers mit 4:2 gegen den Gastgeber durch. Der Volksbank Grenzland-Cup wird seit Jahren im Wechsel von Fortuna Dilkrath, dem VSF Amern und dem SC Waldniel organisiert, sodass jeder Verein alle drei Jahre die Ausrichtung übernimmt.
Vor einer ansprechenden Kulisse entwickelte sich ein unterhaltsames Endspiel. Simon Hübner brachte TuRa Brüggen zunächst mit 1:0 in Führung. Dilkrath antwortete durch Tim Jäger zum 1:1-Ausgleich. Luca Drießen sorgte anschließend für die erneute Brüggener Führung, ehe Sandro Meyer auf 3:1 erhöhte. Zwar verkürzte Jannik Scholz noch einmal auf 3:2, doch erneut Luca Drießen stellte mit seinem zweiten Treffer des Tages den 4:2-Endstand her und machte den Turniersieg perfekt.
Bereits in den Halbfinalpartien hatte es reichlich Spannung gegeben. Der SC Waldniel trotzte dem späteren Turniersieger TuRa Brüggen ein 0:0 ab und zeigte dabei einen überzeugenden Auftritt. Im Elfmeterschießen setzte sich Brüggen schließlich mit 6:5 durch und zog ins Finale ein. Im zweiten Halbfinale gewann Gastgeber Fortuna Dilkrath mit 2:0 gegen den VSF Amern. Tim Jäger brachte die Fortunen in Führung, ehe Louis Claser mit einem sehenswerten Distanzschuss den Endstand besorgte.
Im Spiel um Platz drei setzte sich der SC Waldniel gegen den klassenhöheren Landesligisten VSF Amern durch. Nach regulärer Spielzeit stand es trotz eines deutlichen Chancenplus für Amern torlos 0:0. Waldniel überzeugte jedoch erneut mit einer starken Defensivleistung und blieb wie schon im Halbfinale ohne Gegentor nach regulärer Spielzeit. Im anschließenden Elfmeterschießen behielt der A-Ligist die Nerven und gewann mit 5:4.
Nach dem Turniersieg zeigte sich Brüggens Trainer Markus Müller zufrieden: „Am Ende kann man von einem gelungenen Auftritt sprechen. Wir haben uns im Verlauf des Turniers gesteigert. Das erste Spiel war bei den hohen Temperaturen noch etwas holprig, deshalb war das 0:0 auch ein gerechtes Ergebnis. Im zweiten Spiel hatten wir deutlich besseren Zugriff, haben viele Kontersituationen herausgespielt und uns einige Chancen erarbeitet. Die beiden Gegentore waren zwar ärgerlich, aber wir stehen erst am dritten Tag der Vorbereitung. Deshalb sind wir mit unserem heutigen Auftritt insgesamt sehr zufrieden.“
Auch beim Reserveturnier fiel die Entscheidung erst vom Elfmeterpunkt. Die zweite Mannschaft des VSF Amern erreichte das Finale durch einen 4:2-Erfolg im Halbfinale gegen den SC Waldniel II. Dort traf man auf TuRa Brüggen II. Nach regulärer Spielzeit stand es 0:0. Im anschließenden Elfmeterschießen hatte die Amerner Reserve die besseren Nerven und sicherte sich den Turniersieg.
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