Starker Teamgeist und Identifikation mit dem Verein

Foto: Heiko van der Velden

Mit 21 Punkten aus der Hinrunde überwintert die DJK Fortuna Dilkrath im unteren Mittelfeld (11.) der Bezirksliga. Die erste Saisonhälfte war geprägt von starken Ausschlägen in beide Richtungen – überzeugenden Auftritten, aber auch deutlichen Rückschlägen. Trainer Björn Feldberg ordnet die Lage sachlich ein und blickt realistisch nach vorn. Für ihn ist die aktuelle Tabellenposition kein Grund zur Panik, wohl aber ein klarer Hinweis darauf, dass noch Luft nach oben besteht.

So lief die Hinrunde Die Hinrunde der Fortuna war alles andere als konstant. Neben überzeugenden Siegen wie das 4:2 in Viersen oder das deutliche 9:2 in Lürrip gab es immer wieder klare Niederlagen, etwa in Odenkirchen (1:6) und zuletzt beim 2:7 in Brüggen. Auch zuhause ließ Dilkrath wichtige Punkte liegen, unter anderem gegen Marathon Krefeld (1:4), SV Thomasstadt Kempen (2:3) oder St. Tönis II (0:4). Gerade diese Heimspiele verhinderten eine bessere Ausgangslage zur Winterpause.

Unterm Strich stehen 21 Zähler – „in Summe ein Stück weit zu wenig“, wie Feldberg offen zugibt. Die Mannschaft pendelte zu häufig zwischen sehr guten und schwachen Leistungen und schaffte es – mit Ausnahme des Saisonauftakts – nicht, über mehrere Spieltage hinweg eine stabile Serie aufzubauen.

Das war gut Trotz aller Probleme sieht der Trainer klare positive Ansätze. Vor allem der Zusammenhalt innerhalb der Mannschaft hebt Feldberg hervor: „Das hat uns auch schon viele Punkte beschert.“ Der Teamgeist und die Identifikation mit dem Verein seien außergewöhnlich stark gewesen – ein Faktor, der gerade in schwierigen Phasen immer wieder half, Rückschläge zu verarbeiten.

Auch spielerisch zeigte die Fortuna immer wieder, welches Potenzial im Kader steckt. Verschiedene taktische Ansätze wurden ausprobiert und phasenweise erfolgreich umgesetzt. Die Hinrunde diente damit auch als Findungsphase einer neu formierten Mannschaft: „Wir wissen jetzt alle, was wir können – und was nicht.“

Das muss besser werden Der größte Knackpunkt waren laut Feldberg individuelle Fehler, die sich durch die gesamte Hinrunde zogen und immer wieder Spiele kippen ließen. Hinzu kam eine außergewöhnlich schwere Verletzungsmisere: Gleich mehrere Leistungsträger wie Albin Tahiri, Maximilian Mainz, Kai Schmidt, Simon Viethen, Andreas Grafen und Ceyhun Doganer fielen langfristig aus. „So eine Verletzungsserie habe ich als Trainer noch nicht erlebt“, sagt Feldberg deutlich.

Die Konsequenz: Der Kader war selten komplett, Alternativen wurden knapp, die Qualität ließ mit zunehmender Belastung nach. Wunsch für die Rückrunde ist daher vor allem eines – endlich Ruhe auf der Verletztenliste und wieder mehr personelle Optionen.

Wie geht es weiter? Mit Rückkehrer Tim Jäger und Torwart Joel Dassen (VfL Jüchen-Garzweiler) stehen zwei Neuzugänge fest.

Sportlich lautet das klare Ziel: schnell Abstand zu den unteren Tabellenregionen gewinnen und sich im gesicherten Mittelfeld etablieren. Erst danach will man den nächsten Entwicklungsschritt angehen. Oder, wie Feldberg es zusammenfasst: erst Stabilität, dann Perspektive.

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