Stabiler, reifer, effizienter: Dilkraths Entwicklung wird sichtbar

Foto: Heiko van der Velden

Mit dem 7:1 (2:1)-Erfolg beim VfL Tönisberg hat die DJK Fortuna Dilkrath nicht nur drei Punkte eingefahren, sondern vor allem die eigene Entwicklung unterstrichen. Nach einer wechselhaften Hinrunde präsentiert sich die Mannschaft inzwischen deutlich stabiler – auch wenn Trainer Björn Feldberg weiterhin den Fokus klar auf den Klassenverbleib legt.

Die erste Halbzeit verlief noch zerfahren. Dilkrath ging früh in Führung, musste jedoch den Ausgleich hinnehmen und fand zunächst keinen klaren Rhythmus. „In der ersten Halbzeit war es ein schlechtes Fußballspiel von beiden Mannschaften“, sagte Feldberg offen. Erst nach der Pause habe sein Team die Kontrolle übernommen: „In der zweiten Halbzeit haben wir immer mehr überhand bekommen. Am Ende haben wir auch in der Höhe gewonnen.“ Mit dem 4:1 sei die Partie praktisch entschieden gewesen. „Dann war es auch nicht mehr schwierig. Tönisberg hatte kaum noch was nach vorne.“

Die Art und Weise der Treffer entsprach den Vorstellungen des Trainers. „In der Hauptsache waren alle Tore rausgespielt. Teilweise über die Außen, teilweise über das Zentrum. Es waren verschiedene Sachen dabei“, erklärte Feldberg.

Auffällig war erneut der Einfluss der Winter-Neuzugänge. Auf den Hinweis, dass sich Tim Jäger gut eingefügt habe, reagierte Feldberg zustimmend, wollte die Entwicklung aber nicht an Einzelpersonen festmachen: „Ja, das wussten wir vorher. Ich will jetzt nicht sagen, dass Tim Jäger und Joel Dassen (Torwart) ausschlaggebend dafür sind. Aber man merkt, dass sie die Mannschaft stabilisiert haben und den anderen Spielern mehr Selbstvertrauen geben.“ Wichtig sei das Gesamtgefüge: „Ich würde es jetzt gar nicht so an den beiden festmachen. Das wäre unfair gegenüber allen anderen. Insgesamt sind die Neuzugänge harmonisch.“

Mit 24 Punkten steht Dilkrath auf Rang elf. Seit dem Ende der Hinrunde zeigt die Formkurve nach oben. „Der Ball läuft deutlich besser“, so Feldberg, der die kommenden Aufgaben jedoch als echten Prüfstein sieht: „Jetzt kommen natürlich Aufgaben mit Grefrath und Nettetal II. Grefrath wird ein Brett. Dann sehen wir, wie weit wir sind und wie viel es wirklich besser geworden ist.“

Entscheidend bleibt für ihn die Konstanz: „Wir werden auch wieder Spiele verlieren, darum geht es gar nicht. Aber es geht um die gesamte Stabilität der Mannschaft.“ Die klaren Niederlagen der Hinrunde dürften sich nicht wiederholen. „Sowas darf halt einfach nicht mehr passieren. Wir sind eine junge Mannschaft.“

Der Blick bleibt deshalb klar nach unten gerichtet: „Wir müssen jetzt erst mal gucken, dass wir uns da unten schnellstmöglich frei schwimmen. Erste Priorität liegt ganz klar darin, dass wir uns da unten absetzen.“


Tore im Überblick:
0:1 Patrice Diane (2.)
1:1 Manuel Franken (15.)
1:2 Moritz Münten (30.)
1:3 Tim Jäger (46.)
1:4 Tim Jäger (62.)
1:5 Ole Zechlin (69.)
1:6 Tim Jäger (71.)
1:7 Tim Jäger (72.)

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