Niederrheinpokal: Amern dreht Partie in Speldorf

Die VSF Amern haben die erste Hürde im Niederrheinpokal genommen. Beim Landesliga-Konkurrenten VfB Speldorf setzte sich die Mannschaft von Trainer Willi Kehrberg und Dennis Homann mit 3:2 (0:1) durch und zog verdient in die zweite Runde ein. Nach einem frühen Rückstand zeigte Amern vor allem nach der Pause eine starke Reaktion und drehte die Begegnung innerhalb weniger Minuten.

Die Gastgeber erwischten den besseren Start. Bereits in der 10. Minute nutzte Christian Küper eine Unachtsamkeit in der Amerner Hintermannschaft zur Führung. Ein schneller Einwurf überraschte die Defensive der Gäste, die den Angreifer aus den Augen verlor.

„Wir machen aus einem groben Schnitzer wieder das 0:1. Nach einem Einwurf schlafen wir hinten, dabei darf nach so einer Situation eigentlich gar nichts passieren“, sagte Kehrberg nach der Partie im Gespräch mit Amafuma.de.

Bis zur Pause entwickelte sich eine ausgeglichene Begegnung, in der sich keine Mannschaft entscheidende Vorteile erspielte. Nach der Trinkpause übernahmen die Gäste jedoch zunehmend die Kontrolle und knüpften daran nach dem Seitenwechsel nahtlos an.

Innerhalb von nur zehn Minuten stellte Amern die Partie auf den Kopf. Zunächst traf Niklas Thobrock in der 63. Minute zum Ausgleich. Nur eine Minute später brachte Luca Dorsch die VSF erstmals in Führung, ehe derselbe Spieler in der 73. Minute mit seinem zweiten Treffer auf 3:1 erhöhte.

„Nach der Trinkpause hatten wir das Spiel eigentlich unter Kontrolle. In der zweiten Halbzeit war es fast nur noch ein Spiel auf ein Tor. Speldorf stand sehr tief und wir hätten sogar das 4:1 machen müssen“, erklärte Kehrberg.

Die Vorentscheidung verpassten die Gäste mehrfach. Unter anderem ließ Amern eine Zwei-gegen-eins-Situation ungenutzt, später setzte Dorsch einen Kopfball an den Innenpfosten. Stattdessen kam Speldorf zehn Minuten vor dem Ende durch Luca Grillemeier noch einmal auf 2:3 heran.

Die Schlussphase wurde zusätzlich hektisch, nachdem der erst kurz zuvor eingewechselte Dijar Arifi in der 84. Minute innerhalb weniger Augenblicke die Gelb-Rote Karte sah. Trotz Unterzahl brachte Amern den knappen Vorsprung über die Zeit und durfte den Einzug in die zweite Pokalrunde feiern. Besonders bemerkenswert war die Leistung auch deshalb, weil die Mannschaft unmittelbar aus einem intensiven Trainingslager kam.

„Wir waren seit Freitag im Trainingslager und haben viel gearbeitet. Dass die Mannschaft bei diesen Temperaturen trotzdem so eine Leistung abgerufen hat, war schon bemerkenswert. Insgesamt war das ein gelungener Abschluss eines gelungenen Wochenendes“, sagte Kehrberg.

—–

Folge Amafuma.de auf Facebook >> https://www.facebook.com/amafumade

Folge Amafuma.de auf Instagram mit @amafuma.de

Themen die dich auch interessieren können

Teamshooting ab 109€

Wir fotografieren euere Mannschaft und machen von jedem Spieler ein Einzelfoto in gewünschter Position. Der Hintergrund kann dabei individuell ausgewählt werden.