Mit stabileren Kader und mehr Konstanz soll der Klassenerhalt gelingen

Mit nur zehn Punkten aus der Hinrunde überwintert der SC Rhenania Hinsbeck auf Tabellenplatz 16 und damit auf einem Abstiegsrang. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt allerdings nur einen Zähler – die Ausgangslage ist schwierig, aber keineswegs aussichtslos. Trainer Sebastian Steinhauer spricht offen über Probleme, sieht aber trotz der Tabellenposition auch Mutmacher.

So lief die Hinrunde Rein tabellarisch fällt die Bilanz ernüchternd aus. Zehn Punkte aus 17 Spielen bedeuten den vorletzten Platz, und dennoch spiegelt diese Zahl nicht immer den tatsächlichen Spielverlauf wider. In vielen Partien hielt Hinsbeck lange gut mit, spielte phasenweise auf Augenhöhe und zeigte ordentliche Ansätze – etwa beim Remis gegen Hellas Krefeld (2:2) oder ATS Krefeld (0:0).

Zu häufig jedoch brach die Mannschaft nach der Pause ein. „In der zweiten Halbzeit gingen oft schnell die Köpfe runter“, analysiert Steinhauer. Gerade in engen Spielen fehlte die Konstanz über 90 Minuten, sodass ordentliche erste Halbzeiten am Ende ohne Punktgewinn blieben.

Das war gut Trotz der sportlichen Lage hebt der Trainer vor allem den Zusammenhalt hervor. Die Mannschaft sei „komplett intakt“, die Reflexion nach Niederlagen funktioniere gut. Fehler würden klar benannt, ohne Schuldzuweisungen – ein Aspekt, der in dieser Tabellenregion nicht selbstverständlich ist.

Auch spielerisch zeigte Hinsbeck, dass die Qualität für die Liga grundsätzlich vorhanden ist. Der Start in viele Spiele gelang ordentlich, häufig konnte man den Gegner früh unter Druck setzen. Zudem ragte Torwart Yannic Krämer trotz vieler Gegentore positiv heraus und verhinderte in mehreren Spielen Schlimmeres.

Das muss besser werden Der Knackpunkt der Hinrunde war die fehlende Konstanz – sowohl innerhalb der Spiele als auch personell. Mit Fabian Hessen, Jonas Ploenes und Linus Kunze brachen früh drei zentrale Säulen (Innenverteidigung, Sechser, Sturm) langfristig weg. „Die Achse ist komplett weggebrochen“, so Steinhauer.

Hinzu kommt die geringe Kadertiefe. Alternativen von der Bank sind kaum vorhanden, oft musste sogar auf Spieler aus der zweiten oder dritten Mannschaft sowie auf A-Jugendliche zurückgegriffen werden. Trainingsbeteiligung, Belastungssteuerung und Konzentration litten spürbar darunter.

Wie geht es weiter? Trotz der schwierigen Lage herrscht im Umfeld Ruhe. Externe Neuzugänge sind wohl kein Thema, stattdessen soll enger mit der zweiten Mannschaft und talentierten A-Jugendlichen gearbeitet werden. Ziel ist es, den Kader zumindest breiter aufzustellen und Ausfälle besser auffangen zu können.

Sportlich ist die Marschroute klar: Der Rückstand auf einen Nicht-Abstiegsplatz beträgt nur einen Punkt. Mit einem wieder etwas stabileren Kader und mehr Konstanz über die gesamte Spielzeit soll der Klassenerhalt gelingen. Die Vorbereitung startet früh – in Hinsbeck weiß man, dass es in der Rückrunde keinen Spielraum mehr für Ausreden gibt. Geplant sind zwei Testspiele u.a. beim VfL Tönisberg II (17.01). Das erste Ligaspiel im neuen Jahr steht dann am 01. Februar beim SC Schiefbahn an.

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