Foto: TVAS Viersen
Der TVAS Viersen hat auf der Trainerposition eine wichtige Personalentscheidung getroffen. Michael „Lucky“ Lazidis übernimmt zur Rückrunde das Traineramt beim B-Ligisten und tritt damit die Nachfolge von Markus Jäkel an, der sich aus privaten Gründen zurückzieht.
Der Verein würdigt die Arbeit des scheidenden Trainers ausdrücklich. „In der gemeinsamen Zeit hat Markus die Mannschaft geprägt, weiterentwickelt und mit großem Engagement begleitet. Viele sportliche Schritte und positive Entwicklungen tragen seine Handschrift“, teilte der TVAS mit.
Für die sportliche Leitung war die Suche nach einem Nachfolger schnell abgeschlossen. „Als klar war, dass wir für Markus einen neuen Trainer brauchen, hatte ich ehrlich gesagt nur einen einzigen Namen im Kopf“, sagt der Sportliche Leiter Dimitrij Greckin. „Das war Lucky.“ Ausschlaggebend sei nicht nur die langjährige Verbundenheit zum Verein gewesen, sondern auch Lazidis’ Art zu arbeiten. „Er arbeitet nicht nur für sich, sondern immer für das große Ganze. Er hat im Blick, dass ein Verein insgesamt wachsen und vorankommen muss.“
Greckin kennt Lazidis seit vielen Jahren und schätzt insbesondere dessen Führungsqualitäten. „Er ist ein akribischer Arbeiter, überlässt nichts dem Zufall. Wir sprechen die gleiche Sprache – auch was die Entwicklung junger Spieler angeht.“ Gerade im Zuge der angestrebten Kaderverjüngung sei das ein entscheidender Faktor gewesen. „Er kann sehr gut mit jungen Spielern umgehen und weiß, was sie brauchen“, so Greckin. Andere Kandidaten habe es nicht gegeben: „Für mich war von Anfang an klar, dass es Lucky werden muss.“
Auch Lazidis selbst blickt mit Vorfreude auf seine neue Aufgabe. „Warum TVAS? Das hat viel mit den Jungs zu tun, die ich schon lange kenne“, sagte der neue Trainer. „Dazu kommt, dass der Verein gesunde Strukturen hat und seit Jahren sehr ruhig arbeitet. Es gibt keine Unruhe, keine negativen Schlagzeilen – das spricht für den Klub.“
Sportlich will Lazidis den eingeschlagenen Weg fortsetzen. „Unser Ziel ist ganz klar, oben dranzubleiben“, erklärte er. Trotz einiger Abgänge sieht er die Mannschaft gut aufgestellt. „Die Jungs, die geblieben sind, spielen mit Herz und wollen den Weg mitgehen. Darauf bin ich sehr stolz.“ Der Kader umfasst aktuell rund 28 Spieler, weitere Verstärkungen sind möglich.
Zuletzt hatte Lazidis eine Trainerpause eingelegt. Zuvor führte er den TSV Boisheim II erstmals in der Vereinsgeschichte in die Kreisliga B. Den Großteil seiner Trainerlaufbahn verbrachte er beim Dülkener FC II, weitere Stationen waren unter anderem die SG Dülken, Hellas Krefeld, DJK Fortuna Dilkrath II und Union Nettetal II. Zudem sammelte er Erfahrung als Trainer in der Kreisliga A.
Seinen ersten offiziellen Auftritt wird Lazidis bei der anstehenden Stadtmeisterschaft haben. Der TVAS Viersen verbindet mit dem Trainerwechsel die Hoffnung, die positive Entwicklung der vergangenen Jahre weiter voranzutreiben.
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