Foto: Heiko van der Velden
Beim SC Waldniel sind die Weichen für die Zukunft gestellt. Nach einer bewegten Phase hat der Verein eine richtungsweisende Entscheidung getroffen: Das komplette Trainerteam um Klaus Ernst wird seine Arbeit auch über die laufende Saison hinaus fortsetzen. Damit setzt der SC bewusst auf Stabilität und Kontinuität.
Die Verlängerung ist das Ergebnis eines erfolgreichen Neustarts. Nachdem die erste Mannschaft in der vergangenen Spielzeit frühzeitig vom Spielbetrieb abgemeldet worden war, stand der Verein vor der Aufgabe, sportlich wie strukturell einen Neuanfang zu organisieren. Mit Klaus Ernst holte man einen Trainer, der für Aufbauarbeit bekannt ist – und gemeinsam mit den Verantwortlichen einen neuen Kader formte.
Nach Abschluss der Hinrunde fällt die Zwischenbilanz positiv aus. Sportlich rangiert der SC Waldniel auf Platz acht der Kreisliga A Kempen-Krefeld, vor allem aber hat sich das Umfeld beruhigt und gefestigt. „Unsere Aufgabe war es erst einmal, der Verein, in dem durchaus zu dem Zeitpunkt nicht alles rosig war, wieder zu befrieden und gesunden zu lassen. Da können wir jetzt sagen, dass wir mit diesem Prozess voll zufrieden sind“, sagt Manfred Finke, Abteilungsleiter Fußball beim SC.
Vor diesem Hintergrund fiel die Entscheidung für die Verlängerung folgerichtig aus. Neben Cheftrainer Ernst bleiben auch die Co-Trainer Thorsten Saleh und Sven Wölfel, Torwarttrainer Marc Engelmann sowie Betreuer Holger Hecken an Bord. „Wir haben ein Trainerteam, das für diese Spielklasse schon ziemlich einzigartig ist. Das war auch ein wichtiger Grund, hier weiterzumachen“, betont Ernst.
Sportlich sieht der Trainer noch Luft nach oben. „Wir hatten gegen Ende der Hinrunde ein kleines Tief, könnten durchaus noch drei, vier Punkte mehr haben, dann wären wir sogar oben dran“, erklärt er. Für die Rückrunde formuliert er klare Ziele: „Unser Ziel für die Rückrunde ist es, die 25 Punkte zu übertreffen und zumindest noch einen oder zwei Plätze gutzumachen.“
Trotz der Vertragsverlängerung bleibt der Verein seiner Linie treu und verzichtet im Winter weitgehend auf personelle Veränderungen. „Wir hätten den einen oder anderen Spieler bekommen können, haben uns aber bewusst dagegen entschieden“, sagt Ernst. Einzige Ausnahme ist Leon Jansen, der von den VSF Amern II nach Waldniel wechselte.
Diese Entscheidung wird im Verein geschlossen getragen. „Wir haben einen Kader aus Spielern der eigenen A-Jugend, aus Rückkehrern und Spielern zusammengestellt, die aus der Nähe kommen und einen Bezug zu Waldniel haben. Diesen Weg wollen wir weitergehen, und uns im Sommer mit drei oder vier Spielern in der Qualität verstärken, die unseren Waldnieler Weg dann aber auch mitgehen müssen“, erklärt Finke.
Dass der Verein nun frühzeitig auf Kontinuität setzt, wertet Ernst als Bestätigung der bisherigen Arbeit: „Der ordentliche Einstieg in diese Saison ist der Erfolg der Arbeit aller Beteiligten hier.“ Entsprechend gut stehen die Chancen, dass auch große Teile des aktuellen Kaders dem eingeschlagenen Weg weiter folgen.
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