Kehrberg fordert gegen Bergisch Born mehr „Amern-Mentalität“

Nach der deutlichen Derby-Niederlage gegen den ASV Süchteln steht für die VSF Amern in der Landesliga eine wichtige Partie an. Am Sonntag gastiert die Mannschaft von Trainer Willi Kehrberg und Trainer Dennis Homann beim abstiegsbedrohten SSV Bergisch Born – ein Spiel, das für beide Teams große Bedeutung hat.

Die Ausgangslage ist klar: Amern belegt mit 30 Punkten den achten Tabellenplatz, während Bergisch Born mit 21 Zählern auf Rang 15 steht – dem ersten Abstiegsplatz. Mit einem Sieg könnten die Amerner den Abstand auf den direkten Konkurrenten auf zwölf Punkte ausbauen. Zudem hat Amern noch ein Spiel weniger absolviert.

Für Amerns Trainer Willi Kehrberg ist die Bedeutung der Partie deshalb offensichtlich. „Das ist natürlich auch ein richtungsweisendes Spiel“, sagt er mit Blick auf die Tabellensituation. „Wenn wir verlieren, sind es nur noch sechs Punkte. Wenn wir gewinnen, haben wir zwölf Punkte Vorsprung.“

Ein Erfolg könnte also für spürbare Entlastung sorgen. „Dann brauchen wir auch nicht mehr so viele Punkte“, erklärt Kehrberg. Gleichzeitig wisse seine Mannschaft genau, was sie in Bergisch Born erwartet. „Born muss gewinnen. Da wird einiges auf uns zukommen.“

Die Niederlage gegen Süchteln soll dabei möglichst schnell abgehakt werden. Beim 0:5 im Derby lief aus Sicht der Amerner nahezu nichts zusammen. „Wenn in allen Bereichen nichts passt, dann ist das eben ein gebrauchter Tag“, ordnet Kehrberg die Partie ein. Entscheidend sei nun, die richtigen Schlüsse zu ziehen.

Dabei fordert der Trainer vor allem eine Rückkehr zu den Stärken seiner Mannschaft. „Wir brauchen wieder eine gewisse Amern-Mentalität“, betont Kehrberg. „Wir müssen schwer zu spielen sein – in den Zweikämpfen, in der Laufarbeit und in der Intensität.“

Gerade in der Landesliga sei das entscheidend. „Eine Mannschaft wie wir kann nur bestehen, wenn sie dauerhaft schwer zu bespielen ist“, sagt Kehrberg. Gegen Süchteln habe das gefehlt: „Wir haben sie machen lassen – das darf uns nicht passieren.“

In Bergisch Born erwartet der Coach ein umkämpftes Spiel. „Das wird ein Fight“, ist er überzeugt. Der Gegner habe schon mehrfach gezeigt, dass er auch stärkere Teams ärgern könne. Deshalb will Amern vor allem stabil auftreten und sich nicht zu sehr unter Druck setzen lassen. „Wenn wir den Abstand halten können, ist das in unserer Situation ein gutes Ergebnis.“

Allerdings ist auch klar: Mit einem Sieg könnte Amern einen wichtigen Schritt Richtung Klassenerhalt machen und sich im Tabellenmittelfeld weiter stabilisieren. „Wir sollten jetzt nicht das dritte Spiel hintereinander verlieren“, sagt Kehrberg. „Wenn wir wieder normal auftreten und wissen, worum es geht, dann hängt vieles davon ab, wer es an diesem Tag besser macht.“

Für Amern geht es daher nicht nur um drei Punkte, sondern auch um eine Reaktion auf das Derby-Debakel. Kehrberg erwartet vor allem eine andere Körpersprache seiner Mannschaft. Solche Spiele wie gegen Süchteln müsse man schnell abhaken.

Viel wichtiger sei nun, wieder Stabilität in das eigene Spiel zu bekommen und die einfachen Tugenden auf den Platz zu bringen. „Wir müssen wieder dahin kommen, dass der Gegner uns erst einmal schlagen muss“, betont Kehrberg. „Wenn wir alles in die Waagschale werfen und richtig unangenehm sind, dann sind wir schwer zu schlagen.“

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