Foto: Heiko van der Velden
Die VSF Amern haben am siebten Spieltag der Landesliga 1 einen wichtigen Erfolg eingefahren. Gegen Victoria Mennrath gewann die Mannschaft von Trainer Dennis Homann und Willi Kehrberg mit 2:0 (1:0). Mann des Tages war Luca Dorsch, der beide Treffer erzielte und damit bereits sechs Saisontore auf dem Konto hat.
Amern erwischte einen Start nach Maß. Bereits nach sieben Minuten brachte Dorsch die Gastgeber per Kopfballtreffer in Führung. Niklas Thobrock hatte sich über die Außenbahn durchgesetzt und den Ball in die Mitte gebracht.
Danach verpasste es Amern allerdings, die Führung auszubauen. „Wir machen unser Spiel viel zu langsam, viel zu ausrechenbar, viel zu viel Hin- und Hergeschiebe“, sagte Homann. Mennrath blieb dadurch im Spiel und wurde nach der Pause deutlich aktiver.
Die Gäste gingen entschlossener in die Zweikämpfe und kamen zu Möglichkeiten. Rund eine Stunde war gespielt, als Vitali Habarov gefährlich abschloss. Wenig später kam auch Tomi Alexandrov zu einer guten Gelegenheit.
„In der zweiten Halbzeit waren wir besser im Spiel“, sagte Mennraths Trainer Mike Schmalenberg. Seine Mannschaft habe sich eine Phase erarbeitet, in der der Ausgleich möglich gewesen sei. „Die Chancen, die da waren, waren schon so zwingend, dass man auch einen davon unterbringen muss.“
Stattdessen schlug Amern erneut zu. Kaito Kajitani war in der 62. Minute eingewechselt worden und sorgte mit seinem ersten Ballkontakt für die Vorentscheidung. Seine Flanke fand Dorsch, der per Kopf zum 2:0 traf.
„Ein 1:0 ist immer gefährlich“, sagte Homann. Deshalb sei der zweite Treffer besonders wichtig gewesen. „So lassen wir Mennrath doch am Leben – beziehungsweise den Glauben, dass vielleicht noch etwas geht.“
Anschließend brachte Amern den Vorsprung sicher über die Zeit. Mennrath versuchte zwar noch einmal, den Anschlusstreffer zu erzielen, doch die Gastgeber ließen nur wenig zu.
Schmalenberg verwies nach der Partie auch auf die schwierigen personellen Voraussetzungen. „Das ist, glaube ich, heute der siebte Spieltag, siebenmal eine andere Viererkette“, sagte der Trainer. Krankheitsbedingte Ausfälle und Sperren erschwerten die Situation zusätzlich.
„Wir haben Amern zu viel Raum gegeben und waren im Zweikampfverhalten zu passiv“, analysierte Schmalenberg. Nach der Pause sei seine Mannschaft deutlich präsenter gewesen, letztlich habe aber die Konsequenz vor dem Tor gefehlt.
Für Amern war der Sieg besonders wertvoll, weil mehrere Mannschaften aus dem Tabellenumfeld Punkte liegen ließen. Der erste Heimsieg gibt Homanns Mannschaft zudem Rückenwind für die kommenden Aufgaben.
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