Foto: Heiko van der Velden
Danny Thönes (43) ist Fußballer durch und durch und hat in seiner Laufbahn unzählige Spiele auf dem Buckel. Vor wenigen Monaten wurde er bei seinem Heimatverein DJK Fortuna Dilkrath für das Landesligateam aktiviert.
Thönes stammt aus Boisheim und schloss sich im Kindesalter den benachbarten Dilkrathern an. Dort spielte er bis zur B-Jugend und wechselte anschließend zum KFC Uerdingen wo er zwei Spielzeiten in der A-Junioren Bundesliga zum Einsatz kam. Es war der Türöffner zu seiner Profilaufbahn. Die nächste Station war die zweite Mannschaft von Bayer 04 Leverkusen. Dort kickte der Angreifer dann mit Spielern wie dem früheren Mönchengladbacher Thomas Kleine oder Ex-Bayern Torwart Tom Starke zusammen. Auch mit dem früheren Nationaltorwart Rene Adler stand Thönes einst gemeinsam in der damaligen Regionalliga Nord auf dem Platz. Es folgten in gleicher Spielklasse die Stationen bei der SG Wattenscheid 09 und KFC Uerdingen. In Uerdingen spielte er dabei zusammen mit Toni Tapalovic, dem heutigen Co-Trainer des FC Barcelona. Ab der Saison 2005/06 folgten dann sieben Jahre beim SV Straelen, für die er in der Verbandsliga, Oberliga und Niederrheinliga spielte.
Zur Saison 2012/13 schlug Thönes dann seine Trainerlaufbahn ein und wechselte erstmals zurück zu seinem Heimatverein, wo er drei Spielzeiten den Posten des Spielertrainers innehatte. In den Folgejahren war Thönes dann für den SV Straelen II (Spielertrainer), 1. FC Mönchengladbach II (Co-Trainer) und FC Aldekerk (Trainer) verantwortlich. Zur Winterpause 2022/23 kehrte Thönes dann erneut zurück nach Dilkrath und wechselte als spielender Co-Trainer in die dortige zweite Mannschaft.
„Als ich vor zweieinhalb Jahren in Aldekerk aufgehört habe, hat mich Stephan Laumen (Abteilungsleiter Anm.d.Red.) gefragt, ob ich nicht Lust hätte in Dilkrath zu unterstützen. Weil ich selber dann für die Traditionsmannschaft von Bayer 04 Leverkusen viel unterwegs bin, war es eine gute Möglichkeit mich selber noch etwas fit zu halten“, begründet Thönes die erneute Rückkehr nach Dilkrath.
Aufgrund der Personalnot in Dilkrath klopfte der damalige Trainer Fabian Wiegers für das Auswärtsspiel in TuRu Düsseldorf dann bei Thönes an. In seinem ersten Landesligaspiel kam der Angreifer dann 14 Minuten zum Einsatz. Bis zur Winterpause folgte dann noch zwei weitere Spiele. In Auswärtsspiel beim VfR Fischeln traf Thönes per Foulelfmeter sogar zur 1:0-Führung. „Für mich war das Thema mit der ersten Mannschaft dann eigentlich wieder erledigt. Als dann die beiden Interimstrainer Sören Goltz und Martin Stroetges dann auf mich zugekommen sind, ob ich nicht noch weiter mitmachen möchte, haben wir uns dann darauf verständigt, dass ich weiter dabei bin. Seither hatte ich auch die meiste Trainingsbeteiligung“, schmunzelt Thönes, der insgesamt auf sieben Landesligaspiele für Dilkrath in dieser Saison kommt. Aufgrund von Differenzen mit dem aktuellen Trainerteam beendete er das Kapitel mit der ersten Mannschaft in der letzten Woche jedoch.
„Ich habe jetzt eine Woche nichts gemacht, möchte dann aber wieder die zweite Mannschaft unterstützen, dass der Klassenerhalt dort gelingt“, berichtet Thönes. Die zweite Mannschaft kämpft derweil in der Kreisliga B um den Klassenerhalt. Dank der Unterstützung der „Aufstiegshelden“ Moritz Münten, Maik Rütten, Dennis Parzych, Malte Laumen und der Vereinslegende Christian van de Flierdt gewann man das Heimspiel gegen DJK Oberkrüchten mit 4:3.
Am kommenden Sonntag kommt es nun zum Kellerduell zwischen dem Tabellenschlusslicht aus Dilkrath II beim Tabellenvorletzten SV Concordia Lötsch. Anstoß auf dem Aschenplatz „Op De Lötsch“ ist um 13 Uhr. Neben Thönes dürften dann auch weitere alteingesessene Spieler dabei sein, die Dilkraths Reserve vor dem Abstieg bewahren wollen. „Wir haben dafür extra eine WhatsApp-Gruppe gegründet und sind hier mittlerweile auch bei 11-12 Spielern, die sich bereiterklärt haben, je nach Verfügbarkeit zu unterstützen“, so Thönes, der mit der Traditionsmannschaft von Bayer 04 Leverkusen im vergangenen Sommer bei der deutschen Ü40-Meisterschaft beim Finalturnier in Berlin den Titel holte. Zu bekanntesten Mitspielern gehören hier Stefan Kiessling, Patrick Helmes und Jens Nowotny. Reichlich Erfahrung, die Thönes vozuweisen hat und auch den Dilkrathern im Abstiegskampf helfen wird.
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