Amern trotzt dem Favoriten – 2:2 gegen Kapellen-Erft

Die VSF Amern haben im Heimspiel des 28. Spieltags der Landesliga 1 ein starkes Zeichen gesetzt und dem Tabellenzweiten SC Kapellen-Erft ein verdientes 2:2 (1:1) abgetrotzt.

Die Gastgeber erwischten einen idealen Start in die Partie. Nach einem präzise getretenen Freistoß von Hajime Yokota war Johannes Hamacher zur Stelle und köpfte früh zur 1:0-Führung ein (7.). Amern präsentierte sich in der Anfangsphase zweikampfstark und mit hoher Intensität, doch Kapellen-Erft ließ sich vom Rückstand nicht beeindrucken. Nach gutem Spiel über die linke Seite gelang Yamato Aoki der Ausgleich zum 1:1 (25.).

In der Folge entwickelte sich eine ausgeglichene Partie. Amern hielt kämpferisch dagegen, verlor aber phasenweise den Zugriff im Mittelfeld, sodass Kapellen mehr Ruhe ins Spiel brachte. Weitere zwingende Chancen blieben vor der Pause auf beiden Seiten jedoch aus.

Nach dem Seitenwechsel stellte Amern um und agierte wieder mutiger. Das zahlte sich aus: Luca Dorsch setzte sich am Strafraum durch, legte sich den Ball zurecht und traf sehenswert zur erneuten Führung ins untere Eck (53.). Die Partie blieb intensiv, beide Teams suchten den Weg nach vorne.

Kapellen-Erft zeigte jedoch erneut seine Qualität. Nach einem Angriff über die linke Seite wurde ein Abschluss abgefälscht, Kazuki Hayashi reagierte am schnellsten und traf zum 2:2 (65.). In der Schlussphase blieb das Spiel offen, beide Mannschaften kamen noch zu Möglichkeiten, ohne jedoch den entscheidenden Treffer zu erzielen.

Amerns Trainer Willi Kehrberg zeigte sich nach der Partie zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft: „Wir wollten über Zweikämpfe, Intensität und Laufbereitschaft kommen, das haben die Jungs gut umgesetzt. In der zweiten Halbzeit haben wir es richtig gut gemacht und sind wieder mutiger geworden.“

Zum Spielverlauf ergänzte er: „Am Ende muss man sagen, das Unentschieden ist gerecht. Beide Mannschaften hatten ihre Phasen, da kann auf beiden Seiten noch etwas passieren.“

Mit dem Punktgewinn verbessert sich Amern auf 32 Zähler und bleibt im Tabellenmittelfeld. Gegen einen starken Gegner zeigte die Mannschaft, dass sie im Saisonendspurt konkurrenzfähig ist – auch wenn mit etwas mehr Konsequenz womöglich sogar ein Sieg möglich gewesen wäre.

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