Foto: Heiko van der Velden
Der Wuppertaler SV hat im Abstiegskampf der Regionalliga West einen sicher geglaubten Auswärtssieg bei Rot-Weiß Oberhausen aus der Hand gegeben. Beim 2:2 (0:1) kassierten die Bergischen in der siebten Minute der Nachspielzeit den bitteren Ausgleich – und verpassten damit einen wichtigen Dreier.
Die Partie begann aus Sicht des WSV denkbar ungünstig. Bereits in der 5. Minute brachte Timur Kesim die Gastgeber per Kopf nach einem Freistoß in Führung. In der Folge entwickelte sich zunächst eine zähe Begegnung mit wenigen klaren Offensivaktionen. Oberhausen blieb bei seinen Möglichkeiten gefährlicher, während dem WSV im letzten Drittel die Durchschlagskraft fehlte.
Erst nach dem Seitenwechsel kam die Mannschaft von Trainer Sebastian Tyrala deutlich verbessert aus der Kabine. Nach 58 Minuten belohnte sich der WSV für eine engagiertere Phase: Nach einer unübersichtlichen Situation im Strafraum reagierte Nicolas Hirschberger am schnellsten und traf zum 1:1-Ausgleich.
In der Folge blieb die Partie offen. Oberhausen drängte auf die erneute Führung, ließ jedoch mehrere gute Chancen ungenutzt. Auf der anderen Seite setzte der WSV auf Umschaltmomente – und wurde kurz vor Schluss belohnt: In der 84. Minute vollendete Celal Aydogan einen schnellen Angriff zur 2:1-Führung für die Gäste.
Alles deutete auf einen wichtigen Auswärtssieg im Kampf um den Klassenerhalt hin, doch in der langen Nachspielzeit kam es anders. Oberhausen warf noch einmal alles nach vorne – mit Erfolg: Nach einer Flanke traf Matona-Glody Ngyombo per Kopf zum 2:2 (90.+7).
Bitter für den WSV: In der Schlussphase bot sich sogar noch die Chance zum erneuten Führungstreffer, doch ein Schlenzer von Semir Saric strich knapp am Pfosten vorbei.
So blieb es bei einem Remis, das sich für die Gäste wie eine Niederlage anfühlte. Während Oberhausen im Aufstiegsrennen einen Rückschlag hinnehmen musste, verpasste der WSV einen wichtigen Schritt im Tabellenkeller.
—–
Folge Amafuma.de auf Facebook >> https://www.facebook.com/amafumade
Folge Amafuma.de auf Instagram mit @amafuma.de





