Die SpVg Schonnebeck hat im Topspiel der Oberliga Niederrhein ein Ausrufezeichen gesetzt und den KFC Uerdingen deutlich mit 6:1 besiegt. Vor allem nach der Pause brachen bei den Gästen alle Dämme.
Dabei erwischte der KFC zunächst den besseren Start. Die Krefelder hatten mehr Spielanteile und gingen in der 19. Minute durch Adam Tolba in Führung. Nach einer Hereingabe von Alexander Lipinski schob der Offensivspieler freistehend zum 1:0 ein.
Die Antwort der Gastgeber ließ jedoch nicht lange auf sich warten. Zunächst verwandelte Niko Bosnjak einen Handelfmeter zum 1:1 (25.), nur vier Minuten später drehte Kevin Kehrmann die Partie per Kopfball nach einer Hereingabe auf 2:1.
Auch danach blieb die Begegnung intensiv und körperbetont. Beide Teams lieferten sich viele umkämpfte Duelle, wobei Schonnebeck zunehmend besser ins Spiel fand. Kurz vor der Pause verpasste Moritz Isensee mit einem Distanzschuss aus über 40 Metern sogar beinahe das dritte Tor.
Nach dem Seitenwechsel erhöhte Uerdingen zunächst den Druck, ohne jedoch zwingend zu werden. Stattdessen schlug Schonnebeck erneut eiskalt zu: Cedric Zajkowski lief nach einem tiefen Ball alleine auf das Tor zu und vollendete souverän zum 3:1 (60.).
Mit zunehmender Spielzeit verlor der KFC dann völlig den Zugriff. Die Gastgeber kontrollierten die Partie und nutzten die immer größer werdenden Räume konsequent aus. Marcio Lopes da Silva Do Vale machte nach einem starken Solo von Alpha Kourouma das 4:1 (88.). In der Nachspielzeit schraubten Robin Brandner (90.+3) und Kourouma selbst (90.+4) das Ergebnis sogar noch auf 6:1 hoch.
Während Schonnebeck damit ein echtes Statement im Saisonendspurt setzte, kassierte der KFC Uerdingen im Aufstiegsrennen einen herben Rückschlag.
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