Foto: YagonSports
Der Siegburger SV legt personell noch einmal nach: Yunis Jafarov schließt sich mit sofortiger Wirkung der Mannschaft von Trainer Alexander Otto an. Der 20-jährige Flügelspieler kommt aus dem Nachwuchsbereich des niederländischen Traditionsklubs VVV-Venlo und bringt eine interessante fußballerische Vita mit.
Der Start in die neue Mittelrheinliga-Saison ist dem Siegburger SV gelungen. Mit 2:0 setzte sich die Mannschaft von Alexander Otto am Wochenende gegen den SSV Merten durch. Nun erhält der SSV auch personell weitere Verstärkung: Yunis Jafarov wechselt mit sofortiger Wirkung nach Siegburg.
Der 20-Jährige ist auf beiden offensiven Außenbahnen einsetzbar und soll der Offensive zusätzliche Möglichkeiten verschaffen. Der 1,75 Meter große Rechtsfuß wird hauptsächlich auf dem rechten Flügel eingesetzt, kann aber ebenso über die linke Seite kommen.
20 Tore in zehn Spielen öffnen die Tür nach Venlo
Der bisherige Weg des Offensivspielers ist bemerkenswert. Bevor VVV-Venlo auf Jafarov aufmerksam wurde, spielte er für den 1. FC Mönchengladbach in der Sonderliga. Dort sorgte er mit einer außergewöhnlichen Quote für Aufmerksamkeit: 20 Tore in lediglich zehn Spielen gelangen Jafarov nach eigenen Angaben. Die Leistungen blieben nicht unbemerkt. Noch während der laufenden Saison wurde der Offensivspieler gescoutet – und wenig später folgte der direkte Wechsel über die deutsch-niederländische Grenze zu VVV-Venlo. Für Jafarov bedeutete das den Sprung aus dem regionalen Nachwuchsfußball in die Strukturen eines niederländischen Profiklubs.
Drei Jahre Venlo – und der Sprung Richtung Profibereich
In Venlo setzte Jafarov seine Entwicklung fort und verbrachte drei Spielzeiten im U19-Bereich. Vor allem offensiv machte der Flügelspieler dabei auf sich aufmerksam. In zwei seiner U19-Spielzeiten kam er nach eigenen Angaben auf jeweils mehr als 20 Scorerpunkte. Auch mit der Mannschaft verlief diese Phase erfolgreich: Zweimal belegte Venlo den zweiten Platz, einmal stand am Ende Rang eins.
In seiner dritten Saison folgte schließlich die nächste Anerkennung seiner Entwicklung: Jafarov wurde in den Kreis der Profimannschaft hochgezogen und erhielt damit die Gelegenheit, sich auf einem noch höheren Niveau zu präsentieren. Für einen Spieler, dessen Weg wenige Jahre zuvor noch in der Sonderliga in Mönchengladbach verlief, eine beachtliche Entwicklung.
Tevfik Köse begleitet Jafarov über Jahre
Eine wichtige Konstante auf diesem Weg war Tevfik Köse. Der ehemalige Profi, der unter anderem bei Bayer Leverkusen ausgebildet wurde und später im deutschen und türkischen Profifußball aktiv war, begleitete Jafarov über mehrere Jahre und förderte seine sportliche Entwicklung. Jafarov gilt damit als langjähriger Zögling des ehemaligen Profis.
Der Kontakt zur Agentur Soccerversum entstand schließlich über Ramazan Inci, der dort als Scout tätig ist und gleichzeitig einen pädagogischen Hintergrund mitbringt. Über diesen Austausch entstand die Zusammenarbeit und schließlich die gemeinsame Suche nach einer passenden Perspektive für Jafarovs nächsten Karriereschritt.
Auch Tevfik Köse verfolgt den weiteren Weg seines langjährigen Schützlings aufmerksam. Mit dem Wechsel nach Siegburg verbindet sich nun die Hoffnung, dass Jafarov im ambitionierten Herrenfußball die nötige Spielpraxis und Aufmerksamkeit erhält, um seine Entwicklung konsequent fortzusetzen.
Siegburg als Bühne für den nächsten Schritt
Diese Perspektive soll ihm nun der Siegburger SV bieten. Mit dem Wechsel in die Mittelrheinliga beginnt für Jafarov ein neuer Abschnitt. Nach mehreren Jahren im niederländischen Nachwuchs- und Leistungsfußball steht nun vor allem eines im Mittelpunkt: sich im Herrenbereich dauerhaft zu etablieren und seine Qualitäten Woche für Woche unter Beweis zu stellen.
Dabei trifft er auf eine Mannschaft, die bereits zum Saisonstart ihre Ambitionen unterstrichen hat. Mit dem 2:0 gegen den SSV Merten gelang dem Team von Alexander Otto ein erfolgreicher Auftakt. Jafarov soll dem Trainer künftig eine weitere offensive Alternative bieten. Seine Ausbildung in Venlo, seine Erfahrungen im niederländischen Nachwuchsfußball und seine offensive Vielseitigkeit bringen dafür interessante Voraussetzungen mit. Für den 20-Jährigen geht es nun darum, diese Anlagen auch im Herrenfußball abzurufen.
Der Weg dorthin war bereits ungewöhnlich: 20 Tore in zehn Spielen beim 1. FC Mönchengladbach, der direkte Wechsel nach Venlo, mehr als 20 Scorerpunkte in zwei U19-Spielzeiten und schließlich der Sprung in Richtung Profimannschaft. Nun folgt mit dem Siegburger SV das nächste Kapitel. Für Jafarov bietet der Wechsel die Möglichkeit, sich in einer ambitionierten Mannschaft zu präsentieren, Spielpraxis zu sammeln und sich mit entsprechenden Leistungen wieder stärker in den Fokus zu spielen.
Und vielleicht wird Siegburg für den langjährigen Köse-Zögling genau die Station, von der aus der nächste Schritt seiner Karriere gelingt.
—–
Folge Amafuma.de auf Facebook >> https://www.facebook.com/amafumade
Folge Amafuma.de auf Instagram mit @amafuma.de





