Foto: KFC Uerdingen
Marius Delker wird das Torhüter-Team des KFC Uerdingen verstärken und gleichzeitig als Ersatz für den bisherigen Torwart-Trainer Derreck Lesley arbeiten. Damit kommt ein Keeper zum KFC, der etliche Jahre Oberliga-Fußball auf dem Buckel hat. „Die beiden Jungs sollen von meiner Erfahrung profitieren, ich möchte sie auf ein nächstes Level heben“, sagt der 33-Jährige, der zuletzt zwei Jahre bei Turu Düsseldorf in der Landesliga spielte.
Fast 400 Mal zwischen den Pfosten
Dort, aber auch bei seinen vorherigen Stationen, genoss er oft den Status des Stammtorhüters, weswegen er auf fast 400 Einsätze zurückblicken kann. „Darunter auch einige gegen den KFC, häufig sogar mit dem besseren Ende für mich und mein damaliges Team“, sagt er schmunzelnd. Von RuWa Essen-Dellwig und Adler Union Frintrop ging es für ihn in der U17 zum MSV Duisburg. Dort klopfte er später als U19-Spieler und Keeper der Reserve auch an die Tür zum Profifußball, kam schlussendlich aber nicht ganz bis nach oben. Es blieb bei fünf Einsätzen in der Regionalliga, ehe er sich 2013 erstmals dem FC Kray anschloss.
Nach dem Aufstieg trennten sich aber schon wieder die Wege, es folgte dank guter Kontakte von Torwart-Trainer-Legende Manfred Gloger eine Saison beim TuS Bösinghoven. „Das war kurz bevor der Club zum TSV Meerbusch wurde“, erinnert sich Marius. Seinerzeit arbeitete er schon an der Karriere neben dem Fußballplatz und studierte an der Ruhr-Universität in Bochum Wirtschaftswissenschaften, was er mit einem Bachelor und Master-Abschluss abschloss. Heute ist er Personal-Referent im Bertelsmann-Konzern. Fußball spielte er studiums- und berufsbegleitend weiter: Nach Bösinghoven für zwei Saisons beim FC Bocholt, dann wieder in Kray, bei Hamborn 07 und beim Duisburger FV, ehe es 2024 Richtung Düsseldorf ging.
„Die Aufgabe jetzt und der KFC im Allgemeinen sind natürlich speziell: Die Fans und die Grotenburg, die Tradition, das gesamte Umfeld – das ist schon eine große Nummer. Als Gegner hat man sich daran natürlich gerieben, jetzt genieße ich es von der anderen Seite.“ Die Erfahrung für das Torwart- und das Trainer-Team nimmt Coach Julian Stöhr natürlich gerne an: „Wir hatten für diese Position ein klares Profil: Wir haben einen erfahrenen Mann gesucht, der auf gutem Niveau gespielt hat. Toll, dass es mit Marius geklappt hat.“
Quelle: Pressemitteilung KFC Uerdingen
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