Tag zwei im Trainingslager: Gunkel legt Fokus auf Offensive

Foto: Michael Gehrmann

Nachdem die Mannschaft von Rot-Weiß Oberhausen am Montag ihr Trainingslager in Wesendorf bezog und bereits eine Trainingssession absolvierte, stand am Dienstag der erste volle Tag mit zwei Einheiten auf dem Programm.

Für die Mannschaft von Cheftrainer Sebastian Gunkel war in den ersten beiden Trainingseinheiten die Defensivarbeit an der Reihe. Bei der dritten lag der Fokus auf der Offensive und daran werde auch in den kommenden Tagen weitergearbeitet.

„Gestern und heute Morgen haben wir noch für die Defensive genutzt, weil wir das erstmal abschließen wollten, auch wenn sich die Dinge im Laufe der Saison natürlich wiederholen. Ab jetzt wollen wir den Fokus auf die Offensive legen und fangen dabei mit der Spieleröffnung an“, erklärt Gunkel.

In puncto körperliche Fitness machten die Kleeblätter in den Augen des Trainers bereits eine gute Figur, auch wenn einige Spieler noch nicht bei hundert Prozent sind. Dazu zählen etwa Nico Klaß, der nach seiner Verletzung erst am Dienstagnachmittag voll ins Training einstieg, sowie Neuzugang Yannik Möker, der aufgrund einer Krankheit in der vergangenen Woche nicht das volle Pensum absolvieren konnte.

Gunkel dazu: „Die meisten sind auf einem guten Niveau, aber vereinzelt müssen wir schon noch vorsichtig sein und die Belastung richtig steuern. Dazu kommt, dass wir zwei Feldspieler und einen Torhüter aus der U19 dabeihaben. Sie werden aufgrund der Intensität, die wir an den Tag legen, noch ein bisschen mehr gefordert. Der Trainingsumfang ist im Trainingslager generell um einiges höher und für die jungen Spieler nochmal ganz speziell. Dementsprechend müssen wir darauf teilweise Rücksicht nehmen, aber nichtsdestotrotz haben wir schon einige Kilometer abgespult.“

Die Zielsetzung sei dabei klar, nämlich die Spieler auf ein höheres Niveau zu bringen und bestmöglich auf die anstehende Saison vorzubereiten. Darüber hinaus wird die Zeit im Trainingslager genutzt, um den Rot-Weißen per Videoanalyse weitere Inhalte zu vermitteln und verschiedene Dinge im mannschaftlichen sowie individuellen Bereich aufzuzeigen. Auch die persönlichen Verbindungen innerhalb des Teams sollen laut Gunkel gestärkt werden.

„Ein weiterer großer Vorteil eines Trainingslagers ist, dass sich die Jungs auf unterschiedlichen Ebenen kennenlernen und zueinander finden. Dafür herrschen hier die optimalen Bedingungen. Neben Tischtennis, Billard, Dart und Kickertisch bringen die Spieler auch immer wieder eigene Ideen mit oder schauen gemeinsam die Spiele der Weltmeisterschaft. Dadurch gibt es viele Begegnungen auf und neben dem Platz. Das ist natürlich wahnsinnig wichtig und ein positiver Effekt.“

Quelle: Pressemitteilung RW Oberhausen

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