Vom Rückzug zur Rückkehr: Schaag schreibt seine Erfolgsgeschichte

Foto: SuS Schaag

Im zweiten Anlauf hat es geklappt: Der SuS Schaag ist Meister der Kreisliga B und steigt in die Kreisliga A auf. Mit 74 Punkten aus 30 Spielen, einem Torverhältnis von 118:40 und einem Punkt Vorsprung auf den TIV Nettetal sicherte sich die Mannschaft den Titel. Der direkte Konkurrent schaffte über die Aufstiegsrelegation ebenfalls noch den Sprung in die Kreisliga A.

Für den Verein ist der Aufstieg die Rückkehr in die Kreisliga A nach bewegten Jahren. In der Saison 2022/23 hatte der SuS seine erste Mannschaft bereits im Oktober aus dem Spielbetrieb der Kreisliga A zurückziehen müssen. Nach einem Unentschieden und sieben – teilweise deutlichen – Niederlagen war der personelle Umbruch im Sommer zu groß gewesen. Zahlreiche Spieler hatten den Verein verlassen, der Kader wurde überwiegend mit Akteuren aus der eigenen A-Jugend sowie der Reserve aufgefüllt.

Genau diese Entscheidung zahlt sich nun aus. Aus den damals ins kalte Wasser geworfenen Nachwuchsspielern ist in den vergangenen drei Jahren eine eingespielte Mannschaft gereift. Die jungen Akteure sammelten gemeinsam Erfahrungen, entwickelten sich sportlich und bildeten Schritt für Schritt das Fundament der neuen ersten Mannschaft. Unterstützt von einigen erfahrenen Kräften gelang es dem Verein, ohne große personelle Umwälzungen wieder ein schlagkräftiges Team aufzubauen.

Der Erfolg ist umso bemerkenswerter, weil Schaag den Aufstieg im Vorjahr nur knapp verpasst hatte. Trotz starker 70 Punkte reichte es damals lediglich zu Rang zwei. Aus dieser Enttäuschung zog die junge Mannschaft jedoch die richtigen Lehren und präsentierte sich in dieser Saison deutlich gefestigter.

„Der Glaube, das diesmal zu schaffen, war größer als die Angst zu versagen. Letztes Jahr war ein bisschen mehr die Angst da, das nicht zu schaffen. Dieses Jahr war vom ersten Spieltag an eine ganz andere Stimmung drin.“, erklärt Trainer Artur Grzesiak.

Ein wesentlicher Erfolgsfaktor war aus seiner Sicht der starke Zusammenhalt innerhalb des Teams. „Wir haben uns dieses Jahr von nichts anderem ablenken lassen. Wir bleiben zusammen. Wenn wir Probleme haben, klären wir das intern. Dieser Zusammenhalt ist extrem geworden.“ Zudem trat Schaag wesentlich kontrollierter auf als noch in der Vorsaison. „Die sind reifer geworden. Wir haben auch viel reifer gespielt. Nicht mehr dieses Wilde, was wir noch im letzten Jahr hatten.“

Mit 118 Treffern stellte der SuS die torgefährlichste Offensive der Liga. Das Gerüst der Meistermannschaft bildeten die erfahrenen Marcel Offermanns, Christopher Heythausen, Tim Kuliha-Hölter, Marco Rixen und Dmytro Dobrianskyi. Sie gaben den vielen jungen Eigengewächsen Halt und führten die Mannschaft durch die entscheidenden Phasen der Saison.

Vor der ersten Kreisliga-A-Saison seit mehreren Jahren wird sich am Kader nur wenig verändern. Bis auf wenige punktuelle Verstärkungen bleibt die Meistermannschaft zusammen. Grzesiak traut seinem jungen Team deshalb auch in der höheren Spielklasse eine gute Rolle zu. Das erste Ziel bleibt jedoch, sich möglichst frühzeitig von den Abstiegsrängen fernzuhalten.

Zum Saisonabschluss richtete der Schaager Trainer den Blick auch auf den direkten Konkurrenten: „Ich bin echt froh, dass TIV es jetzt über die Relegation auch geschafft hat.“ Damit steigen beide Spitzenteams der Kreisliga B in der kommenden Saison in die Kreisliga A auf.

—–

Folge Amafuma.de auf Facebook >> https://www.facebook.com/amafumade

Folge Amafuma.de auf Instagram mit @amafuma.de

Themen die dich auch interessieren können

Teamshooting ab 109€

Wir fotografieren euere Mannschaft und machen von jedem Spieler ein Einzelfoto in gewünschter Position. Der Hintergrund kann dabei individuell ausgewählt werden.