Die Ehrung der Siegerinnen der im Vorfeld stattfindenden Mädchenturniere fand in der Halbzeitpause des DFB-Pokalfinals der Frauen auf dem Spielfeld im RheinEnergieStadion statt. Foto: FVM/Fußball-Verband Mittelrhein
Das DFB-Pokalfinale der Frauen am 14. Mai in Köln hat einmal mehr eindrucksvoll gezeigt: Der Finaltag ist weit mehr als 90 Minuten Spitzenfußball. Insbesondere das Fan- und Familienfest auf den Vorwiesen rund um das RheinEnergieStadion wurde durch das umfangreiche Engagement des Fußball-Verbandes Mittelrhein (FVM) erneut zu einem echten Erlebnis für den Mädchen- und Frauenfußball.
Vorwiesen als Herzstück des FVM-Engagements
Im Mittelpunkt des FVM-Rahmenprogramms standen auch in diesem Jahr die traditionsreichen Mädchenturniere auf den Vorwiesen. Bereits am Vormittag verwandelten sich die Flächen rund um das Stadion in ein lebendiges Fußballfestival: Rund 1.000 Kinder in etwa 100 Teams bei den D- und C-Juniorinnen sowie weitere 340 Kinder in 48 Teams beim erstmals ausgetragenen Volkswagen KIDS CUP für E- und F-Juniorinnen gingen an den Start. Das Besondere: Beide Turniere bringen Mädchenmannschaften aus der gesamten Republik zusammen.
Sportliche Erfolge bildeten den gelungenen Abschluss eines intensiven Turniertages: Bei den D-Juniorinnen setzten sich der SC Falke Saerbeck, GW Brauweiler, der TSV Schmiden, SuS Concordia Flaesheim sowie der 1. FC Schweinfurt 05 durch. In der Konkurrenz der C-Juniorinnen triumphierten der 1. FC Saarbrücken, die SG 99 Andernach, der JFV Walsdorf/Wörsdorf, der VfB Hilden sowie die SG Wienau/Freirachdorf/Maischeid.
Traditionell wurden die erfolgreichen Teams in der Halbzeitpause des DFB-Pokalfinales der Frauen auf dem Rasen geehrt – eine besondere Bühne für die Nachwuchsspielerinnen und zugleich eine eindrucksvolle Verbindung zwischen Breiten- und Spitzenfußball.
Ergänzt wurde das fußballerische Angebot durch den Sportland.NRW Talentförder-Cup auf der Ostkampfbahn. Rund 80 Spielerinnen in fünf Teams aus den Mädchenförderzentren (MFZ) sowie ein Team des FVN präsentierten hier ihr Können. Damit bot der FVM auch leistungsorientierten Nachwuchsspielerinnen eine passende Bühne im Rahmen des Finaltags.
FVM-Vizepräsident Rudi Rheinstädtler betonte die besondere Bedeutung der Turniere: „Die Turniere auf den Vorwiesen sind jedes Jahr das Herzstück unseres Engagements rund um das DFB-Pokalfinale der Frauen. Hier erleben hunderte Mädchen gemeinsam mit ihren Teams und Familien den Fußball in seiner ganzen Begeisterung. Ohne diese Leidenschaft auf und neben dem Platz wäre dieses Event in seiner Größe und Bedeutung gar nicht denkbar.“
Starkes Engagement auf und neben dem Platz
Viele junge Menschen erlebten das DFB-Pokalfinale aus nächster Nähe: Sie trugen Fahnen im Stadion, begleiteten die Finalistinnen als Einlaufkinder oder wurden für ihre Turniererfolge geehrt.
Über 100 Rahmenprogrammkinder aus den FVM-Vereinen SC 08 Elsdorf, FC Hertha Bonn, ESV Olympia Köln, FFC Bergheim, SSV Walberberg und TuS Chlodwig Zülpich sowie elf Einlaufkinder sorgten für eine stimmungsvolle Atmosphäre vor dem Anpfiff. Für einen reibungslosen Ablauf auf dem Fan- und Familienfest sowie im Stadion waren zudem mehr als 100 Volunteers im Einsatz. Viele von ihnen engagieren sich auch in den Vereinen des FVM ehrenamtlich. Ohne ihren Einsatz wären zentrale Elemente – wie etwa die Siegerehrung auf der eigens aufgebauten Bühne im Stadion – nicht möglich gewesen.
Dieses Zusammenspiel aus Fußball, Mitmachaktionen und emotionalen Stadionmomenten macht den Finaltag seit Jahren zu einem besonderen Erlebnis und zu einer wichtigen Plattform für die Förderung des Mädchen- und Frauenfußballs.
Impulse für die Zukunft des Mädchenfußballs
Die FVM-Aktionen beim DFB-Pokalfinale der Frauen fügen sich nahtlos in die Kampagne „WIR.IHR.ZUSAMMEN.“ ein, mit der der Verband seit der Saison 2025/26 den Mädchen- und Frauenfußball am Mittelrhein nachhaltig stärken will.
Rudi Rheinstädtler unterstreicht die strategische Dimension: „Mit unserer Kampagne WIR.IHR.ZUSAMMEN. setzen wir ein klares Zeichen für die Zukunft des Mädchen- und Frauenfußballs am Mittelrhein. Wir wollen Mädchen ermutigen, ihren Weg im Fußball zu gehen – und gleichzeitig Strukturen schaffen, die ihnen langfristig Perspektiven bieten. Das DFB-Pokalfinale der Frauen mit all seinen Facetten ist dafür die ideale Bühne.“
Dass diese Maßnahmen Wirkung zeigen, belegen auch die steigenden Zahlen: Die Zahl der Juniorinnen im FVM ist seit 2014 deutlich gewachsen und spiegelt das zunehmende Interesse am Mädchenfußball wider.
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