Am Sonntag, 17. Mai 2026, wird der Sportplatz an der Beekerstraße in Straelen-Herongen zum Schauplatz eines besonderen Fußballspiels: Die „Crocodiles Herongen“ treffen auf das Team „Ziemlich Beste Freunde“ aus Leuth. Doch das Ergebnis auf dem Platz steht dabei nicht im Mittelpunkt. Viel wichtiger ist die Botschaft dahinter: Gemeinsam ein Zeichen gegen Mobbing, Ausgrenzung und Diskriminierung setzen.
Unter dem Titel „Benefizspiel gegen Mobbing“ engagieren sich beide Mannschaften für mehr Nächstenliebe, Vielfalt und gesellschaftlichen Zusammenhalt. Unterstützt wird die Aktion unter anderem von der Übergewichtigen Fußballliga, dem SV Herongen sowie mehreren regionalen Partnern und Sponsoren.
„Im Großen und Ganzen wird es das Spiel am Grand Canal du Nord gegen Mobbing – gemeinsam mit dem Fußball für eine bessere Welt“, erklärt Nikki Gartmann von „Ziemlich Beste Freunde“. „Ganz groß steht dabei die Botschaft der Nächstenliebe im Mittelpunkt. Mobbing spricht gegen Nächstenliebe und genau dagegen wollen wir wirken.“
Besonders ist auch die Zusammensetzung der Teams. Die „Crocodiles Herongen“ vertreten die Übergewichtige Fußballliga, während „Ziemlich Beste Freunde“ eine inklusive Mannschaft mit Menschen unterschiedlichster Hintergründe sind. Viele von ihnen hätten selbst Erfahrungen mit Ausgrenzung gemacht oder Menschen im Umfeld erlebt, die Opfer von Mobbing wurden.
„Wir wollen Mut machen und zeigen: Ihr braucht euch nicht zu verstecken“, sagt Gartmann. „Auch der Fußball bietet Platz für Menschen aller Art – gerade auch für Menschen, die sich vielleicht schämen oder schon niedergemacht wurden. Fußball sollte verbinden.“
Neben der sportlichen Botschaft steht auch der gute Zweck im Mittelpunkt. Gespendet wird zugunsten des Tierhofs Straelen sowie der Alten Kirche Herongen. Beide Institutionen erhalten Unterstützung durch symbolische Beiträge der Mannschaften sowie durch freiwillige Spenden der Besucher.
„Wir wollten bewusst etwas Regionales unterstützen“, erklärt Gartmann. „Der Tierhof und die Alte Kirche leisten beide auf ihre Weise wertvolle Arbeit – für Tiere, Kultur und Denkmalschutz. Das wollten wir gemeinsam fördern.“
Das Spiel trägt zudem bewusst den historischen Zusatz „Grand Canal du Nord“. Hintergrund ist die unmittelbare Nähe des Sportplatzes zum historischen Kanalbauprojekt bei Louisenburg. „Das passt einfach zu dieser historischen Geschichte, die wir auch mit dem Benefizzweck verbinden wollten“, so Gartmann. „Der Kanal liegt nur wenige Meter vom Platz entfernt und wurde sogar einst von Napoleon besucht.“
Anstoß der Partie ist um 16 Uhr auf der Sportanlage an der Beekerstraße 46 in Straelen-Herongen. Vor Ort sind Spenden möglich. Die Veranstalter hoffen auf zahlreiche Zuschauer und Unterstützer.
„Wir freuen uns über jeden, der kommt, hilft oder einfach ein Zeichen gegen Ausgrenzung setzt“, sagt Gartmann. „Genau darum geht es an diesem Tag.“
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