Archivfoto: Heiko van der Velden
Die VSF Amern haben im Abstiegskampf der Landesliga eine schmerzhafte Niederlage kassiert. Beim FC Remscheid unterlag die Mannschaft trotz zwischenzeitlicher Führung mit 1:4 – ein Ergebnis, das den Spielverlauf lange nicht widerspiegelte.
Die Gäste erwischten einen guten Start und gingen früh in Führung. Nach einer Ecke stieg Johannes Hamacher am höchsten und köpfte zum 1:0 ein (7.). Auch in der Folge blieb Amern gefährlich und hatte Möglichkeiten, den Vorsprung auszubauen. Kurz vor der Pause wurde ein weiterer Treffer wegen Abseits aberkannt.
Nach dem Seitenwechsel kippte die Partie jedoch. Remscheid kam druckvoll aus der Kabine und glich in der 52. Minute per Kopf aus. In der Folge entwickelte sich ein offener Schlagabtausch. Amern hatte durch Selman Sevinc die große Chance zur erneuten Führung, doch er scheiterte frei vor dem Torhüter. Auf der Gegenseite rettete zweimal der Pfosten für die Gäste.
In der Schlussphase verlor Amern zunehmend den Zugriff. Remscheid nutzte die sich bietenden Räume konsequent aus und drehte die Partie innerhalb weniger Minuten. Mit Treffern in der 85. und 87. Minute stellten die Gastgeber die Weichen auf Sieg, ehe in der Nachspielzeit noch das 4:1 fiel.
Trainer Willi Kehrberg zeigte sich nach der Partie enttäuscht über das Zustandekommen der Niederlage: „Am Ende gewinnt Remscheid, weil sie ihre Chancen nutzen, wir eben nicht.“ Besonders die vergebene Möglichkeit zum möglichen 2:0 wog schwer: „In unserer Situation muss so ein Ding drin sein.“
Trotz der Niederlage bleibt die Ausgangslage für Amern überschaubar. Mit 34 Punkten steht das Team weiterhin auf einem Nichtabstiegsplatz und hat den Klassenerhalt in den verbleibenden Spielen in der eigenen Hand. „Wir müssen ruhig bleiben und die Nerven behalten“, betonte Kehrberg. Zwei Heimspiele stehen noch aus – unter anderem das wichtige Duell gegen den SC Union Nettetal am kommenden Sonntag.
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