Foto: Heiko van der Velden
Die VSF Amern haben im Abstiegskampf einen möglichen Big Point liegen lassen. Trotz einer frühen 2:0-Führung kam die Mannschaft gegen TuRU Düsseldorf nicht über ein 2:2 hinaus. Damit bleibt die Situation eng: fünf Punkte Vorsprung auf einen direkten Abstiegsplatz, nur zwei auf den Relegationsrang.
Amern legte furios los: Bereits in der 4. Minute traf Luca Dorsch zur Führung, in der 22. Minute erhöhte Kouki Ozawa auf 2:0. Die Hausherren hatten das Spiel zunächst klar im Griff – verpassten es jedoch, frühzeitig den Deckel draufzumachen.
Das rächte sich noch vor der Pause. Nach zwei Standardsituationen schlug TuRU eiskalt zu: Mohamed Darwish verkürzte in der 37. Minute und glich kurz vor der Halbzeit (43.) aus – beide Treffer nach Eckbällen.
Trainer Dennis Homann analysierte nach dem Spiel genau diesen Knackpunkt:
„Standards sind super wichtig – und die haben uns gezeigt, wie wichtig sie sein können. Da machen sie zwei Tore draus, beide nach Ecken. Wir verteidigen das nicht gut, verlieren die wichtigen Kopfballduelle. Dann ist dein Polster weg und das Spiel wird unruhig.“
Auch nach der Pause blieb es intensiv und umkämpft. Amern hatte die große Chance zur erneuten Führung, doch Malte Knop verpasste das mögliche 3:2. In der Schlussphase wurde es dann noch einmal richtig brenzlig: TuRU traf in der Nachspielzeit nur den Pfosten – Glück für Amern.
Homann haderte vor allem mit der Chancenverwertung und der fehlenden Konsequenz: „Wir müssen in so einem Spiel das 3:0 machen. Dann ist der Deckel fast drauf. So lässt du das Spiel offen – und dann wird es eine Nervenschlacht.“
Am Ende bleibt ein Punkt, der sich für Amern eher wie ein Rückschlag anfühlt. Positiv: Die Mannschaft hielt dem Druck in der Schlussphase stand. Dennoch ist klar, woran gearbeitet werden muss.
„Der Punkt tut weh nach so einem Start, aber am Ende können wir damit leben. Jetzt müssen wir weiterarbeiten.“
Für den VSF Amern heißt es nun: In den kommenden Spielen liefern – sonst wird der Abstiegskampf zur Zitterpartie bis zum Schluss.
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