Alles oder nichts: TuRu unter Druck, Amern mit Riesenchance

Foto: Heiko van der Velden

Im Kampf um den Klassenerhalt steht für die VSF Amern ein richtungsweisendes Spiel an: Am kommenden Spieltag empfängt das Team den direkten Konkurrenten TuRu Düsseldorf im heimischen Rösler-Stadion. Die Ausgangslage ist klar – und brisant.

Amern geht mit 33 Punkten als Tabellenelfter in die Partie, während TuRu Düsseldorf mit 28 Zählern auf Rang 15 und damit auf dem ersten direkten Abstiegsplatz steht. Auch der Blick auf den SSV Bergisch Born auf Relegationsrang 14 (29 Punkte) zeigt, wie eng die Situation im Tabellenkeller ist. Der Abstand könnte sich nun entscheidend verändern: Mit einem Sieg würde Amern auf acht Punkte davonziehen. Bei dann nur noch vier verbleibenden Spielen für Amern und drei für TuRu wäre der Vorsprung kaum noch aufzuholen.

Trainer Willi Kehrberg ordnet die Bedeutung der Partie ein: „Es ist in jedem Fall ein entscheidendes Spiel – für TuRu vielleicht noch etwas mehr, weil die Ausgangslage für sie enger ist.“ Gleichzeitig ist ihm bewusst, welche Chance sich seiner Mannschaft bietet: „Wenn wir gewinnen, sind es acht Punkte. Ich bin mir sicher, dass sie uns dann nicht mehr holen können.“

Für den Gegner hingegen ist es ein Endspiel. Gewinnt TuRu, schrumpft der Abstand auf nur noch zwei Punkte – das Rennen um den Klassenerhalt wäre wieder völlig offen.

Kehrberg erwartet kein fußballerisches Spektakel: „Das wird sicher kein schönes Spiel. Es ist ein reines Ergebnisspiel.“ Dennoch sieht er Vorteile bei seinem Team. In den vergangenen Wochen habe sich Amern stabilisiert, die Mannschaft habe „die Situation angenommen“ und sei auch gegen stärkere Gegner konkurrenzfähig gewesen. „Das sorgt für Selbstvertrauen“, betont der Trainer, der deshalb „voller Optimismus“ in die Partie geht.

Auch personell entspannt sich die Lage etwas: Johannes Hamacher und Shogo Taniguchi kehren in den Kader zurück, ebenso steht Malte Knop nach abgesessener Rotsperre wieder zur Verfügung. Dadurch vergrößern sich die Optionen für Trainer Kehrberg deutlich. Selman Sevinc fehlt hingegen wegen seiner fünften Gelben Karte.

Die Rechnung ist einfach: Mit einem Sieg könnte Amern nicht nur einen großen Schritt Richtung Klassenerhalt machen, sondern auch einen direkten Konkurrenten entscheidend distanzieren. Gleichzeitig würde man sich auch deutlich vom Relegationsplatz absetzen und den Druck auf die Konkurrenz erhöhen. „Für uns ist das die große Chance“, sagt Kehrberg. „Wir wollen nicht bis zum letzten Spieltag zittern.“

Entsprechend ist die Ausgangslage klar umrissen: Amern kann sich Luft verschaffen – TuRu Düsseldorf steht dagegen unter großem Druck.

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