VSF Amern zieht ins Pokalfinale ein – Gotzen trifft per Kopf

Foto: Heiko van der Velden

Die VSF Amern haben das Finale des Kreispokals erreicht. Im Halbfinale setzte sich die Mannschaft knapp mit 1:0 (0:0) gegen den SC Union Nettetal durch.

Die Partie begann insgesamt verhalten. Beide Teams standen defensiv kompakt und waren zunächst darauf bedacht, Fehler zu vermeiden. Die erste Annäherung verzeichnete Amern durch Kouki Ozawa (4.), dessen Abschluss jedoch das Tor verfehlte. Auf der Gegenseite kam Nettetal nach einer Ecke zur Doppelchance (18.), doch weder der Kopfball noch der Nachschuss von Phillip Spickenbaum fanden den Weg ins Tor.

Im weiteren Verlauf entwickelte sich ein intensives, aber chancenarmes Spiel mit vielen Zweikämpfen im Mittelfeld. Die beste Gelegenheit der Gäste hatte Jan Pöhler kurz vor der Pause, doch Amerns Schlussmann Ilyas El Edghiri reagierte stark und parierte einen Distanzschuss sehenswert (39.). So blieb es zur Halbzeit beim 0:0.

Auch nach dem Seitenwechsel änderte sich zunächst wenig am Spielverlauf. Der Spielfluss blieb häufig unterbrochen, klare Torchancen waren selten. Erst eine Standardsituation brachte die Entscheidung: In der 68. Minute setzte sich Maximilian Gotzen nach einer präzisen Ecke von Kouki Ozawa im Strafraum durch und köpfte zur 1:0-Führung ein.

In der Folge hatte Amern mehr Spielanteile und kam zu weiteren Möglichkeiten. Die größte Chance zur Vorentscheidung vergab Johannes Hamacher (74.), dessen Abschluss aus kurzer Distanz stark pariert wurde. Auch Lamin Fuchs kam noch zu Abschlüssen, doch die letzte Konsequenz im Abschluss fehlte.

Trotz der größeren Spielanteile für Amern blieb die Partie bis zum Schluss offen. In der Nachspielzeit bot sich Nettetal noch die Chance auf den Ausgleich und damit die Verlängerung, doch erneut war El Edghiri zur Stelle und rettete mit dem Fuß gegen Pöhler.

Trainer Willi Kehrberg zeigte sich nach der Partie zufrieden mit der Herangehensweise seiner Mannschaft trotz personeller Probleme: „Wichtig war, wie wir die Spiele angehen wollen – eng am Mann, laufstark und kompakt. Egal in welcher Besetzung. Das ist fast wichtiger als das Ergebnis, dass wir wissen, was wir zu tun haben.“

Mit Blick auf den Spielverlauf ergänzte er: „In der zweiten Halbzeit war das Spiel fast nur noch in einer Hälfte, außer ein paar Standards haben wir nichts mehr zugelassen.“

Nettetals Trainer Kemal Kuc sah hingegen eine wenig ansehnliche Partie: „Ein sehr komisches Spiel, es hat die Spannung gefehlt. In der ersten Halbzeit haben beide Mannschaften noch versucht, etwas zu machen. In der zweiten Halbzeit wollte Amern deutlich mehr. Da war insgesamt nicht viel drin für uns. Am Ende kann ich nur gratulieren.“

Nach vier Minuten Nachspielzeit war der Finaleinzug perfekt. Dort trifft Amern am Pfingstmontag in Kaldenkirchen auf den OSV Meerbusch, der sich am Dienstagabend im ersten Halbfinale deutlich mit 5:1 beim A-Ligisten TSV Kaldenkirchen durchgesetzt hat.

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