Archivfoto: Heiko van der Velden
Der SC Union Nettetal musste am 27. Spieltag der Landesliga 1 eine deutliche 0:5-Niederlage beim Tabellenzweiten SC Kapellen-Erft hinnehmen. Die Voraussetzungen für die Gäste waren dabei alles andere als optimal: Gleich elf Spieler fehlten, zudem wurden erneut Akteure an die zweite Mannschaft abgegeben, die im Abstiegskampf der Bezirksliga dringend Unterstützung benötigt.
Kapellen zeigte sich von Beginn an überlegen und ging in der 28. Minute durch Kazuki Hayashi in Führung. Alexander Fuchs erhöhte noch vor der Pause per Doppelschlag (36.) und kurz nach dem Seitenwechsel (47.) auf 3:0. Spätestens damit war die Partie früh entschieden.
Auch im weiteren Verlauf blieb Kapellen die klar dominante Mannschaft. Nils Mäker (78.) und Yannik Ebert (82.) schraubten das Ergebnis in der Schlussphase weiter in die Höhe.
Nettetal konnte dem Tabellenzweiten über weite Strecken wenig entgegensetzen, was angesichts der personellen Situation kaum überraschte. Trainer Kemal Kuc ordnete die Niederlage entsprechend ein: „Wenn du gegen eine Mannschaft wie Kapellen spielst, die in Topform ist, und dir gleichzeitig so viele Spieler fehlen, dann ist das schwer zu kompensieren. Wir mussten wichtige Spieler abstellen und haben aktuell große personelle Probleme.“
Tatsächlich fehlten unter anderem zahlreiche Stammkräfte verletzungsbedingt oder waren bei der zweiten Mannschaft im Einsatz. So kam es auch zu besonderen Personalgeschichten: Thomas Lepiorz, eigentlich in der zweiten Mannschaft aktiv, feierte nach seiner Einwechslung in der 64. Minute sein Landesliga-Debüt. Zudem sammelte erneut U19-Spieler Finn Padberg Einsatzminuten.
Kuc wollte die Niederlage daher nicht überbewerten und richtete den Blick nach vorne: „Wir müssen diese Phase jetzt überstehen. In ein, zwei Wochen kommen hoffentlich einige Spieler zurück, dann wird es wieder besser.“
Trotz der deutlichen Pleite bleibt Nettetal mit 37 Punkten im gesicherten Mittelfeld auf Tabellenplatz sieben. Am kommenden Samstag steht das Heimspiel gegen den DV Solingen an.
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