TuRa Brüggen hat im Aufstiegsrennen in der Bezirksliga einen empfindlichen Dämpfer kassiert. Gegen den SSV Grefrath unterlag die Heimelf nach schwacher erster Halbzeit mit 2:3 (0:1) und rannte einem Rückstand lange hinterher.
Grefrath erwischte den deutlich besseren Start und setzte Brüggen früh unter Druck. Bereits in der Anfangsphase verzeichneten die Gäste durch David Pries und Gerrit Lenssen beste Möglichkeiten – einmal rettete sogar der Pfosten. Die Führung war daher nur eine Frage der Zeit: In der 25. Minute staubte Vensan Klicic nach einem abgewehrten Ball zur verdienten 1:0-Führung ab.
Brüggen fand offensiv kaum statt, wirkte fahrig und ohne Zugriff. „Wir hatten keine Energie auf dem Platz“, ärgerte sich Trainer Markus Müller später. Seine Mannschaft hatte den robusten und leidenschaftlichen Auftritt der Gäste schlicht unterschätzt.
Auch nach dem Seitenwechsel blieb Grefrath zunächst tonangebend – und legte nach. Nach einem Ballverlust im Aufbau konnte Brüggen nur noch per Foul klären, den fälligen Elfmeter verwandelte Christopher Claeren in der 55. Minute sicher zum 2:0.
Doch plötzlich war Brüggen zurück im Spiel. Ein weiter Diagonalball von Erik Pöhler hebelte die Defensive aus, Mehmet Akkus zog ab – abgefälscht schlug der Ball zum 1:2 (63.) ein. Die Partie wurde nun offener, Chancen gab es auf beiden Seiten.
Die Entscheidung fiel jedoch kurz vor Schluss: Nach einem schnellen Angriff vollendete der eingewechselte Tim Weiner eine Flanke zum 3:1 (86.). Zwar verkürzte Nils Bonsels nur zwei Minuten später noch auf 2:3 (88.), doch für mehr reichte es nicht.
„Aufgrund unserer Leistung ist es eine verdiente Niederlage“, gab Müller offen zu, auch wenn er einräumte, dass das Spiel mit besserer Chancenverwertung durchaus hätte kippen können.
So aber jubelte der SSV Grefrath über einen verdienten Auswärtssieg – während Brüggen wichtige Punkte im Kampf um die oberen Tabellenplätze liegen ließ.
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