Foto: Heiko van der Velden
Der SC Union Nettetal bleibt in der Landesliga das Team der Stunde. Mit dem 3:0 (1:0)-Auswärtssieg beim ASV Süchteln gab es für die Nettetaler bereits das fünfte Zu-Null-Spiel in Serie. Seit fünf Spielen ist der SCU nun ungeschlagen. Erneut überzeugte die Mannschaft von Trainer Kemal Kuc mit defensiver Stabilität und großer Effizienz vor dem Tor.
Die Gastgeber begannen engagiert und hatten in der Anfangsphase durch Leonit Popova zwei gute Möglichkeiten. Doch während Süchteln seine Chancen nicht nutzte, schlug Nettetal früh zu. In der 12. Minute setzte sich Noel Gergorec stark über die linke Seite durch und flankte präzise auf Phillip Spickenbaum, der zur Führung vollendete. In der 18. Minute folgte eine Schrecksekunde für die Gäste: Reo Yoshida musste nach einem Zweikampf verletzt ausgewechselt und mit dem Rettungswagen ins Krankenhaus gebracht werden. Der Verdacht lautet auf einen Jochbeinbruch.
Trotz dieses Rückschlags blieb Nettetal stabil. Die Partie war intensiv und zweikampfbetont, vieles spielte sich im Mittelfeld ab. In der 63. Minute erhöhte Tomi Alexandrov mit einem sehenswerten Schuss aus rund 16 Metern auf 2:0. Die endgültige Entscheidung fiel in der 80. Minute, als Tom Gray auf Spickenbaum ablegte, der den Ball direkt zum 3:0 ins Tor setzte.
Nettetals Trainer Kemal Kuc zeigte sich nach dem Spiel sehr zufrieden: „Es war ein gutes Spiel von beiden Seiten, gerade in der ersten Halbzeit. Süchteln hatte über Popova ein, zwei richtig gute Situationen.“ Nach einer Umstellung habe seine Mannschaft die Räume besser geschlossen. „Wir sind im Moment sehr fleißig, sehr diszipliniert und nutzen unsere Chancen konsequent. Dass wir jetzt das fünfte Spiel in Folge zu null spielen, haben wir uns verdient. Die Jungs sind gut drauf, wir trainieren mit hoher Intensität und haben viel Selbstvertrauen.“
Süchtelns Trainer Volker Hansen erkannte die Effektivität des Gegners an: „Am Ende war Nettetal gnadenlos effektiv – im Prinzip drei klare Chancen, drei Tore. Wir haben unsere Möglichkeiten nicht sauber ausgespielt.“ Seine Mannschaft habe einen hohen Aufwand betrieben, sich aber nicht belohnt. „Die Jungs haben alles investiert, aber wir haben in den entscheidenden Momenten nicht die richtigen Lösungen gefunden. Unter dem Strich geht der Sieg für Nettetal in Ordnung.“
Für Diskussionen sorgte in der Schlussphase die Gelb-Rote Karte gegen Süchtelns Paul Fröhling in der 89. Minute, nachdem er den Ball nach einer Unterbrechung nicht liegen gelassen, sondern zu einem Nettetaler Spieler geworfen hatte. Eine bemerkenswerte Geste zeigte Nettetals Kapitän Pascal Schellhammer, der unmittelbar nach dem Platzverweis das Gespräch mit dem Schiedsrichter suchte und darum bat, die Entscheidung noch einmal zu überdenken. Trotz dieser Fair-Play-Aktion blieb es beim Feldverweis.
Am Ende aber stand die sportliche Leistung im Mittelpunkt: Nettetal bleibt seit fünf Spielen ungeschlagen und ohne Gegentor – eine Serie, die die aktuelle Stärke der Mannschaft eindrucksvoll unterstreicht.
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