Trotz einer starken Leistung musste sich die DJK Fortuna Dilkrath im Rückrundenauftakt in der Bezirksliga knapp dem 1. FC Viersen mit 2:3 geschlagen geben. In einer intensiven, aber fairen Partie sahen die Zuschauer ein Spiel, das vor allem aus Sicht der Gastgeber keinen Verlierer verdient gehabt hätte.
Dilkrath erwischte den besseren Start und ging bereits in der 6. Minute durch Moritz Münten mit 1:0 in Führung. Die Hausherren dominierten die erste Halbzeit klar und ließen zahlreiche hochkarätige Chancen liegen. Trainer Björn Feldberg sprach nach dem Spiel von mehreren „hundertprozentigen Möglichkeiten“, die eigentlich eine klare Pausenführung hätten bringen müssen. „Wir müssen zur Halbzeit 4:1 führen, dann ist das Spiel aus“, so Feldberg.
Nach dem Seitenwechsel kam Viersen deutlich verbessert aus der Kabine. In der 52. Minute wurde Marvin Struckmann im Strafraum gefoult, Kevin Wegen verwandelte den fälligen Elfmeter sicher zum 1:1. Nur wenige Minuten später schlug Dilkrath erneut zurück: Wieder war es Moritz Münten, der per Strafstoß zum 2:1 (56.) traf.
In der Folge entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, das nach dem 2:2 zunehmend zugunsten der Gäste kippte. In der 73. Minute erzielte Peter Okafor nach einer Flanke von Leo Lekaj per Kopf den Ausgleich. Viersen setzte nun verstärkt auf lange Bälle und nutzte seine körperliche Überlegenheit. In der ersten Minute der Nachspielzeit fiel schließlich das entscheidende 2:3 durch den eingewechselten Mahmut Dost – aus Sicht der Dilkrather unter dem Verdacht einer Abseitsstellung.
Fast hätte Dilkrath noch den Ausgleich geschafft: In der letzten Aktion des Spiels traf Moritz Münten nur die Latte. „Unterm Strich wäre ein Punkt näher als verdient gewesen“, bilanzierte Feldberg, der seiner Mannschaft dennoch ein großes Kompliment machte: „Ich bin sehr stolz auf die Jungs. Von der ersten bis zur letzten Minute war es ein Top-Spiel, eine top engagierte Leistung.“
Trotz der Niederlage zeigte sich der Dilkrather Trainer versöhnlich: „So schön wie der Fußball manchmal ist, so weh tut er auch.“ Das hochintensive Duell blieb dabei stets fair, auch wenn es für Viersen noch einen Platzverweis nach Gelb-Rot wegen wiederholten Foulspiels gab (90.+6).
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