Der SC Rhenania Hinsbeck hat die Trainerpersonalie bei seiner ersten Mannschaft geklärt. Nach der Trennung von Sebastian Steinhauer am vergangenen Wochenende steht beim A-Ligisten nun die Nachfolgelösung fest – und die kommt aus den eigenen Reihen.
Ab sofort wird die Mannschaft von einem gleichberechtigten Trainerduo geführt. Die Verantwortung übernehmen Sebastian Thissen (35) und Marco Hammann (38), zwei echte Ur-Hinsbecker. Thissen war langjähriger Leistungsträger der ersten Mannschaft und trainierte zuvor die A-Junioren des Vereins. Hammann stand bis zuletzt an der Seitenlinie der zweiten Mannschaft in der Kreisliga B und trug auch als Spieler stets das Trikot der Rhenania.
„Wir haben uns bewusst für eine interne Lösung entschieden“, erklärt der sportliche Leiter Frank Fretz. „Beide kennen den Verein, die Spieler und die Strukturen sehr genau. Wichtig war uns außerdem, dass das Trainerduo gleichberechtigt agiert.“
Unverändert bleibt die Rolle von Cam-Ming-Phat Trinh, der weiterhin als Co-Trainer der ersten Mannschaft fungiert. Durch den Wechsel Hammanns zur Ersten entsteht bei der zweiten Mannschaft eine Vakanz. Diese wird interimsmäßig von Co-Trainer Janik Erkens (24) übernommen. Wie es dort langfristig weitergeht, soll sich in den kommenden Wochen entscheiden. Der Verein befindet sich nach eigenen Angaben in Gesprächen, favorisiert dabei aber ebenfalls eine interne Lösung.
Fretz betont, dass der Trainerwechsel keine Schuldzuweisung darstelle. Sebastian Steinhauer sei nicht der Verantwortliche für die sportliche Situation. Das wüssten auch die Spieler und hätten dies selbst reflektiert. Vielmehr erhofft sich der Verein durch die neue Konstellation einen frischen Impuls. Im Training sei bereits ein anderer Spirit und eine andere Ansprache zu spüren.
Mit Thissen und Hammann setzt Rhenania Hinsbeck konsequent auf den eigenen Weg. Beide Trainer stammen aus der eigenen Jugend und stehen für die Vereinsphilosophie, Spieler und Verantwortliche aus den eigenen Reihen zu entwickeln. Eine zeitliche Begrenzung der Lösung gibt es nicht. Vielmehr ist sie als Perspektive über den Sommer hinaus angelegt.
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