Jesse Sierck kehrt zum KFC Uerdingen zurück. Der 28-Jährige spielte bereits in der Saison 21/22 für Blau-Rot, kam damals vom FSV Frankfurt. Dominik Burghard verlässt den KFC dagegen.
Sierck gehörte 21/22 zum festen Personal
Es war die Spielzeit eins nach Ponomarev: Der KFC musste in der Regionalliga neu beginnen, ein Kader stand zunächst nicht zur Verfügung. Die ersten vier Liga-Spiele endeten alle mit Niederlagen, bei RW Oberhausen (0:6) und gegen die U23 des 1. FC Köln (2:8) gab es saftige Klatschen. Ende August 2021 schloss sich Sierck dem KFC an und prompt stand die zuvor wacklige Defensive: Bei drei Remis in Folge kassierte die Elf lediglich ein Gegentor. Für den Innenverteidiger waren es die ersten von insgesamt 27 Liga-Spielen, hinzu kamen zwei weitere im Niederrhein-Pokal. Dennoch: Der KFC stieg als Tabellen-19. schließlich ab. „Es war eine wilde Zeit, schlussendlich fühlte ich mich aber wohl in Krefeld. Ich wäre gerne geblieben, war auch mit dem Verein einig. In dem Vertrag, den ich unterschreiben sollte, fanden sich dann allerdings einige Dinge nicht wieder, die wir besprochen hatten“, erinnert sich Sierck.
Es kam folglich nicht zu einer Verlängerung. Sierck war ein halbes Jahr vereinslos und ging zur Rückrunde 22/23 zum TuS Bövinghausen in die Oberliga Westfalen. In 14 Spielen gehörte er auch in Dortmund zum Stammpersonal. Als Tabellen-Fünfter misslang jedoch der angestrebte Aufstieg in die Regionalliga.
In der spielte Sierck in der Folgesaison dann jedoch trotzdem, da er sich Lok Leipzig anschloss. Es war eine gebrauchte Spielzeit: Am Ende standen lediglich sieben Einsätze auf dem Papier, kein einziges Mal über die volle Distanz. Der logische Schritt: Ein weiterer Wechsel, diesmal in die erste Liga Luxemburgs zu Victoria Rosport. Hier absolvierte Sierck 23 Spiele. Rosport wurde Elfter. „Ich hatte danach einige Angebote innerhalb von Luxemburg. Da dort das Transfersystem aber etwas anders als in Deutschland funktioniert, kam nichts davon zustande.“
„Grotenburg und die Fans noch immer in meinem Kopf!“
Nach einem halben Jahr ohne Club nun also die Rückkehr zum KFC. „Ich habe die Grotenburg und die Fans noch immer in meinem Kopf – das ist schon besonders. Die Verantwortlichen haben mir viel vom neuen Weg des KFC berichtet, was mich letztlich überzeugt hat.“
Für KFC-Trainer Julian Stöhr ist die Verpflichtung eine besondere, wie er sagt: „Jesse war schonmal beim KFC und kennt den Verein. Er ist top ausgebildet, hat eine gute Vita und ist in einem Alter, in dem er unsere junge Mannschaft führen kann. Deswegen bin ich mit seiner Verpflichtung nicht nur aus sportlicher Sicht sehr zufrieden.“ Mit „top ausgebildet“ meint Stöhr Siercks Jugendzeit beim VfL Wolfsburg, Hannover 96 und Eintracht Frankfurt, für die er 50 Junioren-Bundesligaspiele bestritt.
Burghards Vertrag aufgelöst
Dominik Burghard verlässt den KFC dagegen schon nach einem halben Jahr wieder. Sein Vertrag wurde nun in beidseitigem Einvernehmen aufgelöst. Der 21-Jährige war erst im Sommer von Rot-Weiß Ahlen Richtung Grotenburg gewechselt, kam hier allerdings nur selten zum Einsatz. In sechs Ligaspielen, davon eins von Beginn an, kam er auf lediglich 67 Einsatzminuten. Er ist der einzige KFC-Spieler, der in dieser Saison mit einem Platzverweis vorzeitig unter die Dusche musste (gelb-rot beim 0:4 gegen den VfB Homberg). Im Pokal setzte Julian Stöhr zweimal auf ihn (insgesamt 92 Minuten).
Der KFC dankt Dominik Burghard für seinen Einsatz für Blau-Rot und wünscht für die Zukunft alles Gute.
Quelle: Pressemitteilung KFC Uerdingen
—–
Folge Amafuma.de auf Facebook >> https://www.facebook.com/amafumade
Folge Amafuma.de auf Instagram mit @amafuma.de





