Warum der Höhenflug des VSF Amern kein Zufallsprodukt ist

Die VSF Amern überwintern in der Landesliga in hervorragender Ausgangsposition. Mit 26 Punkten belegt das Team Rang sechs und liegt nur drei Zähler hinter dem zweiten Tabellenplatz. Dabei ist die Platzierung kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis kontinuierlicher Arbeit.

So lief die Hinrunde „Wir spielen jetzt seit über einem Jahr konstant auf diesem Niveau – das hat nichts mit Glück oder Zufall zu tun“, betont Trainer Willi Kehrberg. Bereits in der vergangenen Rückrunde gehörte Amern zu den besten Teams der Liga und konnte diesen Schwung erfolgreich mit in die neue Saison nehmen. Aus den ersten drei Spielen holte Amern sieben Punkte: SC Victoria Mennrath (1:1), DJK Neuss-Gnadental (5:0), TVD Velbert (3:2). Im letzten Spiel des Jahres gab es ein spektakuläres 4:4-Unentschieden gegen die SG Unterrath.

Der Sommer war dennoch von Veränderungen geprägt. Erfahrung wurde abgegeben, dafür an Tempo gewonnen. „Das wusste man vorher nicht, ob das funktioniert, aber wir haben das gut genutzt“, so Kehrberg. Entscheidend war dabei auch eine insgesamt bessere Kaderstruktur, die zu mehr Ausgeglichenheit und Beteiligung innerhalb der Mannschaft führte.

Das war gut Besonders positiv hebt Kehrberg die Konstanz hervor – sowohl in den Leistungen als auch in der täglichen Arbeit. „Wir punkten konstant auf diesem Niveau und arbeiten konstant auf diesem Niveau“, sagt der Coach. Auffällig ist zudem die gute Trainingsqualität, die sich über weite Strecken auch in den Spielen widerspiegelt. Die Mannschaft tritt geschlossen auf, ist laufstark und spielerisch gut organisiert.

Ein weiterer Faktor ist die mannschaftliche Geschlossenheit. Die Spieler sind regelmäßig eingebunden, Prioritäten klar verteilt. „Warum auch immer – in dieser Saison funktioniert das besser als im letzten Jahr“, erklärt Kehrberg. Diese Stabilität ist eine der Grundlagen für die starke Hinrunde.

Das muss besser werden Trotz der guten Ausgangslage sieht Kehrberg klare Ansatzpunkte. Vor allem die Spielphase ab der 70. Minute bereitet ihm Sorgen. „Damit bin ich definitiv nicht zufrieden“, stellt er klar. Sowohl bei Führungen als auch bei Rückständen fehle es häufig an Ruhe und Klarheit. Statt sachlich weiter Fußball zu spielen, neige die Mannschaft dazu, hektisch zu werden.

„Wir investieren dann alles, verteidigen die Führung, aber schaffen es nicht, ruhig auf das 2:0 zu gehen“, kritisiert Kehrberg. Umgekehrt werde bei Rückständen zu schnell mit langen und hohen Bällen agiert. „Im Training machen wir das richtig gut – wir kriegen es aber nicht immer auf den Platz. Das ärgert mich maßlos.“

So geht es weiter Der Start ins neue Jahr verlief für die Mannschaft sportlich abwechslungsreich. Das erste Training fand am Freitag, dem 2. Januar, statt. Bereits einen Tag später nahm das Team an der Schwalmtal-Meisterschaft teil und belegte dort den dritten Platz. Im anschließenden Testspiel gegen den MSV Düsseldorf musste sich Amern dem Bezirksligaspitzenreiter mit 1:3 geschlagen geben. Der Gegner trat dabei unter anderem mit dem Ex-Nettetaler Drilon Istrefi sowie dem früheren Bayern-Profi Sinan Kurt an und unterstrich seine individuelle Klasse. Weitere Testspiele sind bereits fest eingeplant: Gegen die SG Benrath-Hassels sowie gegen den TuRa Brüggen soll weiter an der Form für den Pflichtspielstart gearbeitet werden. In der Landesliga wird es für Amern dann wieder ernst: Am 1. Februar steht das nächste Meisterschaftsspiel an, wenn der SC Victoria Mennrath zum Heimspiel zu Gast ist.

In der Winterpause sind keine größeren Veränderungen im Kader geplant. Gespräche mit dem aktuellen Kader für die neue Saison laufen bereits, der Großteil der Mannschaft soll zusammenbleiben. Mit Hiromassa Sato (SG Benrath-Hassels) und Torwart Kevin Pfaff (SC West) stehen zwei Neuzugänge fest. Trainer Willi Kehrberg, Trainer Dennis Homann, sowie Torwarttrainer Frederik Quade bleiben dem Landesligisten auch über die laufende Saison hinaus erhalten. Die Gespräche mit Co-Trainer Dominik Kleinen sollen zeitnah folgen.

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