„Sehr gut, nahezu ideal“

Foto: Daniel Bender

Mit einer starken Hinrunde hat sich der SC Viktoria Anrath in der Kreisliga A eine hervorragende Ausgangsposition für den weiteren Saisonverlauf erarbeitet. Mit 31 Punkten überwintert die Mannschaft auf Tabellenplatz vier und hält damit engen Kontakt zu den Spitzenplätzen. Verantwortlich für die sportliche Entwicklung ist ein gleichberechtigtes Trainerduo, das in dieser Spielzeit selbst noch aktiv mitwirkt: Daniel Steinmetz (ein Einsatz) und Sven Schmitz (neun Einsätze) stehen nicht nur an der Seitenlinie, sondern auch auf dem Platz für ihr Team ein.

So lief die Hinrunde „Sehr gut, nahezu ideal“, ziehen Steinmetz und Schmitz ein positives Zwischenfazit. „Die Punkteausbeute mit 31 Zählern ist stark und konstant.“ Auch im Pokal wusste die Mannschaft zu überzeugen: Einem dramatischen Erfolg nach Elfmeterschießen gegen Waldniel (10:9 n.E.) folgte ein deutliches 6:1 gegen Anadolu. „Insbesondere gegen unsere unmittelbaren Konkurrenten haben wir immer wieder sehr starke und mannschaftlich geschlossene Leistungen gezeigt“, betont das Trainerteam. Dennoch bleibe man realistisch: „Wir wollen uns mit der jungen Mannschaft so lange wie möglich oben messen. Gleichzeitig ist erst die Hälfte der Saison gespielt und gerade in der oberen Tabellenregion ist es extrem eng.“

Das war gut Der sportliche Aufschwung kommt nicht überraschend. „Der eingeschlagene Weg vor etwas mehr als zwei Jahren zahlt sich weiterhin absolut aus“, so die Trainer. Sowohl die mannschaftliche als auch die individuelle Entwicklung verlaufe in die richtige Richtung. Besonders hervorgehoben wird der Teamgeist: „Die Stimmung innerhalb der Mannschaft ist sehr gut, dazu kommt eine enorm hohe Trainingsbeteiligung.“ Ein weiterer wichtiger Baustein ist die konsequente Einbindung junger Spieler. „Wir haben eine sehr junge und entwicklungsfähige Mannschaft. Wie schon bei den Jahrgängen 2003 bis 2005 gelingt es uns auch jetzt wieder, A-Jugendliche frühzeitig sportlich und menschlich zu integrieren.“

Das muss besser werden Kritikpunkte sind rar, ganz ohne Selbstanspruch geht es aber nicht. „In einigen Spielen war die Chancenverwertung ein Thema“, geben Steinmetz und Schmitz offen zu. Zudem wolle man sich „fußballerisch weiterentwickeln“. Eine gewisse Sorge bereiten die personellen Voraussetzungen: „Wir hoffen, dass wir nicht noch mehr Engpässe bekommen. Drei Langzeitverletzte stehen uns bereits seit dem Sommer dauerhaft nicht zur Verfügung.“

Personell Zur Rückrunde wird der Kader weitgehend zusammenbleiben. Ein schmerzhafter Abgang steht jedoch fest: Manuel Zander zieht es aus beruflichen Gründen zurück nach Bayern. „Das ist für uns sportlich wie menschlich ein herber Verlust“, erklären die Trainer. Ansonsten vertraut man dem im Sommer zusammengestellten Kader vollständig. Ergänzend sollen erneut talentierte A-Jugendliche an den Seniorenbereich herangeführt werden.

Testspiele In der Vorbereitung testet Viktoria Anrath gegen den ASV Süchteln II, den SC Viersen-Rahser und Fortuna Dilkrath. Der Rückrundenauftakt folgt früh: Am 1. Februar empfängt Anrath den SC Niederkrüchten zum Heimspiel.

Inhaltlich fügt sich die aktuelle Zwischenbilanz nahtlos in die Entwicklung der vergangenen Monate ein. Nach Überschriften wie „Die beste Saison der vergangenen Jahre“ und „Der eingeschlagene Weg hat sich ausgezahlt“ bestätigt auch diese Hinrunde: Der SC Viktoria Anrath ist sportlich auf einem sehr guten Weg.

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